Mit Qualitätstraining den höhenleistungsfähigen Langstreckler aufbauen

Regensburg, 30.09.2012 (© Lothar Pöhlitz) - Auch wenn es gegenwärtig schwer vorstellbar ist, das demnächst ein deutscher Langstreckler 10000 m in 27:20 schafft, sollte man solche Ziele (mehr als 40 Läufer sind in der Welt bis 2012 bereits unter 27:00 Minuten geblieben!) und die notwendigen Wege dahin nicht aus den Augen verlieren. Wer kein Ziel hat und den Weg zum Ziel nicht kennt bleibt in der Regel in seinem eigenen niedrigeren Anspruch hängen. 27:20 bedeuten 10 x 1000 m in 2:44 oder 2 x 5000 m in 13:40 ohne Pause! Das zu erreichen würde erfahrungsgemäß parallel eine Unterdistanzüberhöhung von etwa 5 - 10 % erfordern, das sind 5000 m um 13:00 Minuten und 1500 m um 3:34! Zu beachten ist, dass eine aerobe vL3-Schwelle von 5,8 m/s (2:52 min/km) als Basis und das Renntempo nur etwa 5 % auseinander liegen die zu überbrücken sind. Hier geht's weiter ...