Auftakt der Hallensaison mit Landesmeisterschaften in der Werner-von-Linde-Halle

34828_orth_f_fuerth2012_foto_kiefnerRegensburg, 16. Januar 2013 (orv) –  Es geht nun wieder los mit der Hallensaison. Beim Auftakt in der Münchner Werner-von-Linde-Halle will die Telis-Laufarmada die „Bayerischen“ rocken. Mit Florian Orth (LG Telis Finanz) steht bereits einer der ganz Großen der weißblauen Szene über 800m an der Startlinie. Mit Coco Harrer, Maren Kock und Philipp Pflieger halten sich aber noch Drei der „glorreichen Vier“ aus verschiedenen Gründen dezent zurück. „Das soll aber nicht heißen, dass wir auf den Laufstrecken nicht an die Titel wollen. Mal sehen, was das zweite Glied so drauf hat“, meint Telis-Teamchef Kurt Ring zum bevorstehenden Ereignis. Eine, die den Titel jedenfalls auch drauf hat, wird Weitspringerin Michelle Weitzel sein, die erstmals das Trikot des SWC Regensburg trägt.

Das Telis-Team kann sich glücklich schätzen, im zweiten Glied unter anderem eine Christiane Danner zu haben, die im Dezember die deutschen Farben bei der Cross-EM trug, an Silvester die Hindernis-Olympia-Siebte Antje Möldner-Schmidt deutlich versenkte und nun auf ihrer Spezialdisziplin, den 1500m in München ganz oben stehen will. Auf der doppelt so langen Distanz kann Carolin Aehling Coco Harrer beerben. Plinke-Anna_blv-halle12_kiefnerfotoDer Telis-Neuzugang hat erst kürzlich den Uralt-Oberpfalzrekord von Beate Waeber über 15km mit einer 51:36 geradezu pulverisiert. Auf beiden Strecken wird auf den Plätzen dahinter eine erste „Hackordnung“ zwischen der hochbegabten aber noch jungen Thea Heim, den ebenfalls fast noch taufrischen Tancic-Twins Jelena und Andelka, Triathletin Juliane Straub, der altgedienten Anna Plinke und Österreichs Junioren-Express Steffi Perfler (alle Telis Finanz) ausgefochten. Die übrige bayerische Konkurrenz, die gerade einmal die Hälfte der Teilnehmerinnen ausmacht, wird sich entsprechend ihrer Leistungsklasse entsprechend einreihen. Und die ist mit den bereits international erfahrenen Fürtherinnen Julia Hiller und Jannika John nicht gerade gering. Ein Wiedersehen gibt’s auch mit der EX-Regensburgerin Susi Lutz (jetzt LG Bamberg).

„Eigentlich wollen wir bei den Männern sogar an alle drei Titel über 800m, 1500m und 3000m ran“, wünscht sich Kurt Ring. Über 800m sollte das Florian Orth souverän klar machen, über 1500m wird wohl das Ding für Felix Plinke und Erik Somssich nicht mehr ganz so leicht. Die Quali für die Hallen-DM wollen sie aber auf alle Fälle laufen. Auch Jonas Zweck könnte hier durchaus der Dritte im Telis-Bunde sein. Auf der doppelt so langen Distanz wird das gleiche Trio am Start stehen, diesmal verstärkt durch Christophe Chayriguet, Valentin Unterholzner, Dominik Briselat und Jonas Fischer. Ob JWM-Teilnehmer Jonas Koller auf Grund einer leichten Verletzung antreten kann, wird sich erst am Tag selbst zeigen. Die beiden Gastläufer Michael Wilms (LG Olympia Dortmund) und Nikolaus Franzmeier (ULC Linz) werden zumindest über die 1500m Tempo ins Rennen bringen, weil beide auf der Jagd nach individuellen Normzeiten sind.

Saur_Ingolstadt12_kiefnerfotoEine kleine Schar von Telis-Langsprintern sucht in Bayern ebenfalls den Weg nach oben. Die besten Aussichten hat dabei der bayerische Vizemeister 2011 über die 400m Hürden Mario Saur. Mit etwas Glück könnte ihm über die 400m flach der Sprung auf’s Trepperl gelingen. Über 200m sollten die beiden Telis-Sprinter Johannes Nigg und der außer Konkurrenz startende Telis-Spanier Robert Diez-Ibanez im Vorderfeld landen. Noch am Start aus dem Telis-Lager sind Peter Haller, Lukas Zweck (beide 200m) und Kevin Urbanek (60m). Alle zusammen möchten auch über 4x200m Akzente setzen.

Im Sprungbereich will Michelle Weitzel (SWC Regensburg) als klare Weitsprungfavoritin endlich wieder an alte sichere 6 ½ Meter Weiten zurückkehren. Der Zweitstart erfolgt im Hürdensprint. Teamkollegin Liana Weber könnte zumindest im Kugelstoßen ebenso ganz vorne liegen. Die beiden Weitspringerinnen Anna-Maria Riss und Sabine Hoja von derselben Trainingsgruppe sollten ebenso für’s Spitzenfeld gut genug sein. ZieglerSimon1_blv-jugendhalle12_kiefnerfotoEine starke Disziplin ist auch der Stabhochsprung der Männer. Gleich drei Domstädter wollen Gold: Da wäre der Titelverteidiger Simon Ziegler (LG Telis Finanz), dessen Teamkollege und Fünf-Meter-Springer Lucas Schwaiblmair und Mehrkämpfer Matthias Küsters (SWC Regensburg). Ein Regensburger, der im Dreisprung wohl nicht zu schlagen gewesen wäre fehlt aber. Manuel Ziegler weilt nämlich zum Auslandssemester in den USA, wo er bereits eine 15,48 vorgelegt hat und damit die deutsche Hallen-Bestenliste anführt.