Kein Weiterkommen im engen Vorlauf

Orth1_BLV-Halle13_foto_kiefnerGöteborg, 2. März 2013 (leichtathletik.de) - Nur die ersten beiden der drei Vorläufe kam automatisch weiter, dazu die drei Zeitschnellsten. Diese Aufteilung wurde Florian Orth zum Verhängnis. Sein Vorlauf war nicht der schnellste. Für ihn gab es viel zu tun, eine günstige Position an etwa dritter Stelle zu halten. Als die Post abging und der Pole Marcin Lewandowski sowie Simon Denissel (Frankreich; 3:42,75 min) davonzogen, war der Deutsche Hallen-Meister eingeklemmt. „Ich musste mich freiboxen.“ In 3:43,57 Minuten blieb nur Rang drei. Damit war der Regenburger in der Gesamtabrechnung Zehnter, aber nur neun Athleten erreichten das Finale. „Ich habe mich auf das Rennen gefreut, wusste aber das es in der Halle eine schwere Aufgabe wird.“ Selbst Tempo zu machen, kam nicht in Frage. „Da wird man hinten raus überspurtet, da alle ein ähnliches Leistungsniveau haben.“ Trotzdem war die Enttäuschung groß, Eltern, Großvater und Bruder von Florian Orth waren vor Ort und hatten ihren Rückflug erst für Montag geplant, um auch beim Finale dabei sein zu können. Im Finale wird ein offenes Rennen erwartet. Als Vorlaufschnellster zog Ilham Tanui Özbilen (Türkei; 3:39,58 min) eine Runde weiter.