Die LG Telis Finanz will mit ihren Damen auf’s Marathon-DM-Treppchen

Volke2 BLV10km volkefotoRegensburg, 4. Oktober 2013 (orv) –  Ein goldener Herbst sollte es nach Aussage von Telis-Teamchef Kurt Ring werden mit den Straßenlaufmeisterschaften über 10km und denen über die Marathondistanz. Die einen sind bereits Geschichte und die „goldene“ Prophezeiung ist mit fünf weiteren Titeln bereits abgehakt. So bleibt denn nur noch der Münchner Marathon am 13. Oktober. Mit den Damen wäre dort der DM-Teamtitel zu verteidigen. Im Normalfall wäre dies für die Regensburger kein Problem. Mit Steffi Volke, Julia Galuschka, Eva Ferstl und Rieke Mayer-Tancic wollte man das Ding angehen. Nun ist Frontrunnerin Steffi Volke schwerwiegend an der Achillessehne angeschlagen, ihr Start ist unmöglich geworden.

 


Heiss DM-HM12 volkefoto„Für das Team ziehe ich noch einmal die Rennschuhe an. Ich bin zwar nicht richtig vorbereitet, aber meine Telis-Mädels will ich nicht im Regen stehen lassen“, sagte daraufhin die Vorjahreszweite Mikki Heiß, die eigentlich schon ihre Schuhe an den sprichwörtlichen Nagel gehängt hatte. Damit steigen die Aktien der Regensburgerinnen dann doch wieder, die diesjährige Serie auch ganz zum Schluss am Laufen zu halten. Überall dort, wo man in der Junioren/Innen- bzw. Männer und Frauenklasse in diesem Jahr bei deutschen Meisterschaften als Mannschaft angetreten, standen die Telis-Asse ganz oben. Lediglich die Männer-Langstrecke bei den Cross-Titelkämpfen, sowie alle Berglaufentscheidungen überließ man den anderen. Zu guter Letzt auch noch jene über die Marathonstrecke bei den Männern.

 

Galuschka1 Hannover-Marathon13 Galuschka-FotoDamen von den „Blauen“ standen in den letzten Jahren immer auf dem Podest, 2011 holte Steffi Volke sogar sensationell den Titel. Die wird nun fehlen. Die Lücke fühlen könnte durchaus die letztjährige Vierte Julia Galuschka. In der Unterdistanz hat sie sich unter den Fittichen von Kurt Ring schon einmal kräftig verbessert. Nun soll die Nagelprobe für die Hessin im weiß-blauen Team folgen. „Es muss nicht sein, es kann aber sein, ihre Form ist prächtig, es müsste ein paar Minuten schneller als im letzten Jahr bei einer 2:49 gehen“, sagt der Regensburger Coach, der bei Prognosen ansonsten eher zurückhaltend ist, „Gold mit der Mannschaft hat sie schon in Bobingen geholt, der Druck ist weg, sie kann befreit auflaufen.“

 

Seit langem wird er selbst wieder einmal bei der Marathon-Entscheidung dabei sein und nutzt dabei die Möglichkeit, Nachwuchsleute bei den integrierten Läufen über 10km und im Halbmarathon aus dem Training heraus zu testen. „Nichts Richtungsweisendes“, meint er dazu, „so manches Rennen ist besser als eine harte Trainingseinheit.“ „Seine Blauen“ sollen einfach noch einmal vorm langen Trainingswinter Gemeinschaftsgefühl erleben. Drei von ihnen werden allerdings wegen der schnelleren Strecke in Köln ins Halbmarathonrennen gehen. Es sind dies die beiden Junioren Moritz Steininger und Jonas Koller, sowie Carolin Aehling bei den Frauen.