Von Lothar Pöhlitz

07. Mai 2014, © Lothar Pöhlitz  -  Nach den Deutschen 10.000m Meisterschaften wurde ich gefragt, welche Notwendigkeit mehrwöchiger Höhentrainingsaufenthalte oder gar Höhenketten für Langstreckler bestünden. Am Beispiel der schon höhenerfahrenen Sabrina Mockenhaupt, die sich bereits mehrfach im Höhentraining vorbereitet hat, und Corinna Harrer, von der sie in persönlicher Bestleistung von 32:27,75min zu 32:29,26min in Aichach besiegt wurde, ohne je in der Höhe gewesen zu sein, wurden Zweifel über Höhenmaßnahmen laut. Vor allem deshalb, weil der in letzter Zeit verstärkt eingetretene Höhentourismus zu Diskussionen an der Basis und in vielen Fällen nicht zu den erwarteten „spektakulären“ Fortschritten geführt hat. Da ich zu den absoluten Verfechtern der Höhenvorbereitung von Mittel- und Langstrecklern mit sehr positiven eigenen Erfahrungen gehöre, aber auch die Zweifler verstehe, möchte ich für alle dazu einige Bemerkungen machen. Hier geht's weiter ...