© Lothar Pöhlitz –  15. Dezember 2014  -  Die wichtigsten Voraussetzungen für einen Leistungsfortschritt auf langen Straßenstrecken sind aerobe Belastungen mit anteiligen Dauerlauf- und Tempolauf – Qualitäten im aerob-anaeroben Übergang, eine ausreichende belastungsabhängige Erholung, die Laufökonomie, die dazu passende Ernährung und ein systematischer Geschwindigkeits- / Umfangsaufbau. Immer noch wird die Rolle der Qualitäts–Kilometer innerhalb der Gesamtkilometer für die Entwicklung der aeroben Leistungsfähigkeit unterschätzt. Dabei sind alle Wochenumfänge zwischen 160 – 200 km von den Besten als „normal“ bekannt. Darüber hinaus geht es um eine schrittweise Erhöhung der Dauer die sie im Marathon-, Halbmarathon-, 10 km- und 5 km- Renntempo (RT) zurücklegen können. Leider trifft man immer wieder auf die veraltete, irrige Auffassung dass viele langsame Kilometer das GA-Niveau verbessern. Die Ganzkörperkräftigung (Oberkörper / Arme, des „Zentrums“ und der Fuß- / Beinmuskulatur) und die Beweglichkeits-entwicklung sind wichtige Hilfen für die Ausprägung einer guten Leichtlauftechnik. Das Unterdistanztraining schafft die Geschwindigkeitsreserven für zwischenzeitliche Tempoerhöhungen, die Endphasen und verbessert gleichzeitig die Laktatverträglichkeit. Hier geht's weiter ...