Das Ziel: Mit Laktat immer schneller laufen  - Laktattoleranz ausbauen

© Lothar Pöhlitz  -  2. Januar 2014  - Laktat (das Salz der Milchsäure) entsteht im Organismus wenn der Körper Glukose / Glykogen unter Sauerstoffmangel abbaut. Dies ist der Fall, wenn die Leistung eines Muskels nicht mehr durch den vom Blut zugeführten Sauerstoff (aerob) gedeckt werden kann. Die fehlende Energie erzeugt der Organismus dann auch durch die Milchsäure. Die individuelle Laktattoleranz (Laktatverträglichkeit d.h. über einen begrenzten, aber möglichst immer längeren Zeitraum erhöhte Wettkampf -  Blutlaktatwerte zu tolerieren) entscheidet den Zeitraum ab dem Laktat nicht mehr ausreichend verstoffwechselt wird und es zur Laktatakkumulation, zur Azidose und (nach 400 m und 800 m Rennen wurden bis zu 25 mmol/l Laktat gemessen) auch zu hochgradigen Übersäuerungen kommt. Auch Laktat versorgt verschiedene Organe, das  Gehirn und die Muskulatur anteilig mit Energie. Im Blut gemessene Laktatkonzentration sind also abhängig von der Laktatproduktion im arbeitenden Muskel und gleichermaßen von der Elimination durch die verschiedenen„Laktatabnehmer. Hier geht's weiter ...