Der Regensburg zog sich bei der Hallen-EM mit 7:51,02 bestens aus der Affäre

Orth1 EM15-Halle KiefnerfotoPrag, 7. März 2015 (leichtathletik.de) - Das schnellste 3.000-Meter-Rennen in der Geschichte von Hallen-Europameisterschaften am Samstag im tschechischen Prag hat der Friedrichshafener Richard Ringer als Fünfter (7:48,44 min) beendet. Gold ging an den Türken Ali Kaya (7:38,42 min). Der Regensburger Florian Orth (LG Telis Finanz) wurde Achter (7:51,02 min). Das Finalrennen von Prag prägte Ali Kaya. Der gebürtige Kenianer im Trikot der Türkei schlug ein Höllentempo an. Nur drei Athleten gingen auf dem ersten Kilometer mit, einer von ihnen Richard Ringer. Es deutete sich eine Zeit unter 7:40 Minuten an. Als sich der Türke langsam auch von dieser Gruppe abzusetzen begann, setzte der Deutsche Meister nach. Er wollte unbedingt dran bleiben. Dieser Mut wurde nicht belohnt: In der zweiten Rennhälfte schloss ein Gegner nach dem anderen auf und ging vorbei. Letzten Endes blieb nach hartem Kampf für Richard Ringer Rang fünf in immer noch schnellen 7:48,44 Minuten. Vom Höllentempo zu Beginn wollte Florian Orth nichts wissen. Der Regensburger hielt sich lange am Ende des Verfolgerfeldes auf. Hinten raus hatte er so noch Körner übrig und arbeitete sich bis auf den achten Rang (7:51,02 min) vor.