Der Regensburger schätzt seinen ersten Top-Acht-Platz hoch ein

Orth3 EM-Halle15 KiefnerfotoPrag, 7. März 2015 (leichtathletik.de) - Das sagte Florian Orth nach seinem ersten Top-Acht-Platz bei seiner dritten Hallen-EM: "Der Vorlauf gestern war unglaublich hart, wenn man im Bereich seiner Bestzeit rennen muss, um weiter zu kommen. Man merkt einfach, wie krass das Niveau in dieser Hallensaison über 3.000 Meter ist. Deshalb habe ich mir heute gesagt: Selbst wenn die vorne wieder verrücktspielen, geh erst einmal verhalten an. Die anderen müssen auch erst einmal den Vorlauf wegstecken und werden den auch irgendwann merken. Ich hatte die Hoffnung, dass ich hinten raus noch zulegen und den ein oder anderen noch einsammeln kann. Das ging an sich auf, aber noch weiter nach vorne ging es dann auch nicht mehr. Bei zwei so harten Rennen in zwei Tagen gehen einem hinten raus die Kräfte aus. Richard und ich können beide zufrieden sein und es zeigt für uns beide in die richtige Richtung. Was Ali Kaya vorne laufen kann, kann keiner von uns anderen. Damit hat er uns alle müde gelaufen. Ich hätte aber nicht gedacht, dass es so schnell wird. Ich stecke mitten im Examen. Am Freitag geht es wieder weiter für zwei Wochen. Da muss man erst einmal sehen, was im Sommer geht. Ich werde das Jahr 2015 ein bisschen zum Experimentieren für nächstes Jahr mit Amsterdam und Rio nehmen. Natürlich ist im Hintergrund die WM in Peking. Ob dann über 1.500 oder 5.000 Meter muss man sehen. Die Hallensaison war für die Belastung an der Uni super. Es war jetzt auch in Prag eine tolle Erfahrung. Es war mein erstes Hallen-EM-Finale. Im dritten Anlauf hatte es geklappt. Das sollte man jetzt einfach mitnehmen."