Hohe Belastungen & aktive Regeneration führen zur persönlichen Bestleistung

© Lothar Pöhlitz  - 18. April 2015 -  Die systematische Gestaltung eines Trainingsjahres wurde unter dem Begriff „Periodisierung“ um 1956/58 vom sowjetischen Sportwissenschaftler MATVEEV öffentlich gemacht – zunächst vom Ostblock als Leitlinie der Strukturierung übernommen, später auch weltweit zur Systematisierung des Trainingsaufbaus genutzt. Periodisierung verfolgt das Ziel mit Ausbildungs-Zyklen nach und nach zum Wettkampfhöhepunkt hin eine individuell optimale „sportliche Form“ – eine bestmögliche Ausprägung der speziellen d.h. wettkampfspezifischen Leistungsfaktoren am Ende eines Makrozyklus oder auch im Jahr im Rahmen einer Einfach- bzw. Doppelperiodisierung - zu entwickeln. Die höchste individuelle Leistungsfähigkeit soll zum  Hauptwettkampf des Jahres abgerufen werden können. Die Kennziffer der sportlichen Form ist die Wettkampfleistung. Sie widerspiegelt zum gewünschten Zeitpunkt den Ausprägungsgrad aller an der Leistung beteiligten Faktoren – setzt ein komplexes Training einschließlich der Ausbildung der mentalen Stärke in den zur Verfügung stehenden Zeiträumen voraus und ist immer an den Wettkampf gebunden. Insofern ist sie vom „Trainingszustand“ zu unterscheiden. Hier geht's weiter ...