Die äthiopische Schwedin Aregawi bereits suspendiert

1. März 2016 (leichtathletik.de/orv) - Der Leichtathletik droht im Olympia-Jahr ein weiterer großer Dopingskandal. Gleich neun äthiopische Sportler stehen einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge unter dem Verdacht, ihre Leistungen mit verbotenen Substanzen manipuliert zu haben. Bereits gestern wurde bekannt, dass die schwedische 1500m-Weltmeisterin 2013 und Olympiavierte von 2012 Abeba Aregawi ebenfalls des Dopings überführt und bereits suspendiert wurde. Sie stammt ursprünglich aus Äthiopien Wenn das so weiter geht, bleibt vom 2012-Olympiafinale bald gar keine mehr übrig. Russland, dann Kenia, dann die mehrmals verpassten Dopingkonrollen von 26 Italiener/Innen, jetzt Äthiopien und Aregawi. Kaum zu glauben, dass die Wada derzeit besonderen Spürsinn für Dopingsünder entwickelt. Vielmehr scheint die Angst vor rigorosen Staatsanwälten und Dopinggesetzen den Dopingkontrollen in ungeahnter Form Beine zu machen. Seien wir doch mal ehrlich. Spätestens nach Dibabas Fabelweltrekorden ahnt man Übles und wird fast ständig täglich bestätigt, auch dann, wenn die fabelhafte äthiopische Wunderläuferin sauber sein sollte. Der ständig schwelende Verdacht wird immer stärker und was noch schlimmer ist - keiner weiß mehr, wer von den heutigen Protagonisten/Innen nun zur sauberen oder zur geddopten Seite gehört. Hier geht's weiter zur Ursprungsmeldung bei leichtathletik.de ...