Fürs Tempo ist beim Mittsommerlauf gesorgt
Afrikanische Hasen übernehmen in Regensburg die Pace
Regensburg, 22. Mai 2019 (Ring) - Es ist angerichtet für den Mittsommerlauf am 29. Mai auf dem Oberen Wöhrd in Regensburg. Damit Florian Orth, Philipp Pflieger, Simon Boch und co, sowie alle Gäste, die Jagd auf 13er-Zeiten über die zwölfeinhalb Runden aufnehmen können, sorgen die Tempomacher Lawi Kosgei aus Kenia (bis zum Ende des Laufes - pB 27:41 über 10km), Abdi Uya (bis 2,5km) und Keyhan Hatami (bis 1,5km) für die richtige Pace. Auch Miriam Dattke bekommt bei den Damen durch Assefa Tigist Assefa aus Äthiopien tatkräftige Unterstützung. Den ersten Kilometer übernimmt Olympiastarterin Corinna Harrer, um dann auch noch das Feld dahinter im Bereich von 16:40 Minuten einen weiteren Kilometer zu pacen. Aus dem nahen Pilsen hat noch Tereza Hrochova (pB 16:10min) gemeldet, aus Kroatien kommt Bojana Bjeljac, die in ähnliche Zeitbereiche vorstoßen will und aus Österreich die Jugendliche Carina Reicht, die die U20-EM-Norm von 16:40,00 Minuten unterbieten will. Bei den Herren stoßen zum Starterfeld Philipp Reinhardt (LC Jena - pB 13:49,71min) und Tobias Blum (LC Rehlingen - pB 14:05,49min). Laut wetter.de soll am 29. Mai zur Startzeit eine klare Nacht bei annnähernder Windstille und 14 Grad Celsius zu erwarten sein, also ideale Verhältnisse für guteZeiten. Die schnelle Bahn wird rundum von hohen Bäumen umgeben und bietet wenig Angriffsfläche für den Wind.
Die Testosteron-Regel der IAAF wird zu keiner endgültigen Lösung führen
Die IAAF wendet bei der „Lex Semenya“ eine nicht durchdachte Logik an
Regensburg, 22. Mai 2019 (orv) – „Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Mittwoch den Einspruch von 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya gegen eine neue IAAF-Regel abgelehnt. Der Leichtathletik-Weltverband will einen Testosteron-Grenzwert für die Startberechtigung in der Frauenklasse einführen, steht in einer Veröffentlichung auf leichtathletik.de vom 1. Mai dieses Jahres und weiter: „Die IAAF hatte nach umfangreichen, selbst in Auftrag gegebenen Studien im vergangenen April bekanntgegeben, dass sie ab November 2018 in bestimmten Disziplinen für die Teilnahme-Berechtigung in der Frauenklasse einen Testosteron-Grenzwert von 5 nmol/l einführen werde. Gegen diese Regelung hatten die davon betroffene 800 Meter-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Caster Semenya sowie der Südafrikanische Leichtathletik-Verband geklagt. Die Einführung des Grenzwertes war daraufhin bis zum CAS-Urteil verschoben worden.“ Im Grunde ist das eine unsinnige Entscheidung zum richtigen Sachverhalt.
Anja Scherl Zweite beim Berliner Frauenlauf
Telis-Läuferin Anja Scherl erzielt dabei über 10km 34:26min
Berlin, 19. Mai 2019 (leichtathletik.de) - In Berlin fand am Samstag der traditionelle Frauenlauf statt. Bei der 36. Auflage des Rennens gewann Rabea Schöneborn (LG Nord Berlin) den 10-Kilometer-Wettbewerb in 34:02 Minuten vor der Deutschen Marathon-Meisterin Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg; 34:26 min) und Lisa Hahner (SCC Berlin; 36:18 min).
Save the date: Schneller 5.000er am 29. Mai in Regensburg
Bei hoffentlich optimalen Bedingungen sollte es unter 13:40 und 15:40 gehen
Regensburg, 16. Mai 2019 (orv) – Die legendären Laufabende im Münchner Dantestadion kennt nicht mehr jeder, jene Laufschlachten bis tief in die Nacht beim Mini-Internationalen in Koblenz aber schon, wenn er sich irgendwie mit dem Laufen beschäftigt hat. Zur abendlichen Stunde, meist nach Sonnenuntergang, schon im gleißenden Licht der Flutlichtscheinwerfer wurde stets gelaufen, was das Zeug herhielt. Nicht immer waren die Bedingungen optimal, doch meist waren die störenden Winde des Nachmittags weg. Kühle, feuchte Luft stieg vom Rasen hoch, es war angerichtet für Bestzeiten. Kurt Ring, der stets findige Meeting-Macher, traute sich erstmals 2017 mit 10.000m mitten in die Nacht. Trotz für die Langstrecke hohen 25 Grad liefen seine Jungs wie am Schnürchen. 2018 wurde am 23. Juni das Experiment wiederholt, jetzt bei absolut Superbedingungen: 12 Grad, absolute Windstille und eine schnelle Bahn, was willst du mehr, Läuferherz! Drei deutsche Damen stürmten in guten 32er-Zeiten unter die EM-Norm und Lokalmatador Philipp Pflieger, eigentlich als Marathonmann im vollen Training stehen, tat dies „aus Versehen“ mit einer 28:41,75 auch. In diesem Jahr folgt am Regensburger Oberen Wöhrd Dann fällt am 29. Mai ab 21.30 Uhr der erste Startschuss, diesmal über 5.000m, weil die 10.000m-DM zehn Tage später in Essen ist.
Erwartungsgemäß bei der Langen Laufnacht wenig geholt
Miriam Dattke trotz alledem mit einer erneuten 1.500m Steigerung auf Bestzeitenkurs
Karlsruhe, 18. Mai 2019 (orv) – Dass die Langstreckler der LG Telis Finanz bei der Langen Laufnacht in Karlsruhe nicht gerade für Veranstaltungshighlights sorgen wollten, zeigte allein schon die Streckenwahl der meisten von ihnen. Nach einer harten Trainingswoche forderte Coach Kurt Ring von ihnen die Unterdistanz und fast alle standen in den zahlreichen 1.500m Zeitläufen an der Startlinie, mit eher mäßigen, aber erwarteten Ergebnisse am Ende eines langen Tages. Einzig Miriam Dattke durchbrach diese Linie mit neuer persönlichen Bestleistung über die dreidreiviertel Runden in 4:16,59 Minuten und einem achtbaren zweiten Platz hinter der Deutschen 800m-Hallenmeisterin Katharina Trost (LG Stadtwerke München, die das Rennen mit 4:13,03 Minuten gewann. Was die Jungs derzeit drauf haben, zeigten Simon Boch und Moritz Beinlich eine Stunde nach ihren Läufen als Tempomacher im 5.000m A-Lauf. Dort führten sie das Feld tiefenentspannt nach 8:17 Minuten, nur Sekunden von ihren Jahresbestzeiten entfernt, über die 3km-Marke. „Dass das so locker nach den 1.500m gehen würde, hat mich total entspannt“, meinte danach Simon Boch.





