DM Meldeschluss Halbmarathon sieben Wochen vorher
Die Zeche dafür zahlen wieder einmal die Vereine
Regensburg, 3. März 2026 (Ring) – Sieben Wochen ist eine lange Zeit. Das gilt im Besonderen für Leistungssportler, die ständig an der Grenze des Möglichen arbeiten, dabei oft hohe gesundheitliche Risiken eingehen und letztendlich nie wissen, ob Jahresziele erreicht werden können. Das gilt im auch für Straßenläufer/Innen, deren Startgebühren zu den teuersten der gesamten Leichtathletik zählen. Mag sein, dass das Vertragsathleten von Ausrüsterfirmen mit hohen Kontraktsummen wenig juckt, 99 Prozent der bei Deutschen Straßenlaufmeisterschaften antretenden Leistungssportler/Innen aber schon. Wenn dann der Meldeschluss für nationale Titelkämpfe auf einen Zeitpunkt sieben Wochen (!) vor dem Startschuss gesetzt wird, Nachmeldungen zu einer moralisch noch vertretbaren Summe sogar ausgeschlossen werden, wird das zum finanziellen Vabanquespiel zu einer Jahreszeit, in der Ansteckungen mit vierzehn Tagen Reha Zeit mit anschließendem Formverlust an der Tagesordnung sind.
Johannes Weizinger mit Hallen-pB bei der DM
Regensburger wird über 3.000m Dreizehnter mit 8:07,31min

Dortmund, 27. Februar 2026 (orv) –Nachdem 400m Läuferin Jana Lakner auf einen Start bei der Hallen-DM in Dortmund verzichtet hatte, war Mittelstreckler Johannes Weizinger letzter übrig gebliebener Starter in der Helmuth-Körnig-Halle. In einem extrem starken 3.000m Finale verkaufte sich der Telis-Mann so teuer so wie möglich. Mit neuer persönlicher Hallenbestzeit von 8:07,31 Minuten belegte er am Ende Rang dreizehn. „Ich bin zufrieden, aber es gibt noch viel zu tun“, kommentierte er kurz und knapp sein Rennen. Aus Gründen der besseren Belastungssteuerung hat er dann auch auf einen weiteren Start über 1.500m verzichtet. Zusammen mit seinem Trainer Mariusz Tymek wird er jetzt Anfang März in ein vierwöchiges Höhentrainingslager ins südafrikanische Dullstroem fliegen und erst wieder bei der am 19. April stattfindenden Telis-3.000m Challenge an der Startlinie stehen.
Unter ferner liefen und trotzdem voll überzeugend
Regensburger Nachwuchs kann bei der U20 Hallen-DM vorne noch nicht mitmischen

Sindelfingen, 22. Februar 2026 (orv) –Mit zwei Staffeln und einigen Nachwuchstalenten wagten sich die einige junge Athleten/Innen letztes Wochenende auf’s heiße Pflaster der Deutschen Jugend Hallenmeisterschaften. Im Sindelfinger Glaspalast hingen die Medaillen dann erwartungsgemäß zu hoch am Erfolgsbaum. Trotzdem müssen sich die jungen Himmelstürmer nicht grämen. Sie verkauften sich mit Leistungen nahe ihrer persönlichen Rekorde so teuer wie möglich und waren für die Titelkämpfe von ihren Trainer/Innen bestens, meist punktgenau vorbereitet. Die beste Platzierung schaffte Jette Barnstedt als 14. des 3.000m Endlaufes. Mit 10:16,92 Minuten steigerte sie ihren Hausrekord um fast acht Sekunden, nachdem sie Tags zuvor noch im 1.500m Vorlauf Lehrgeld bezahlen musste und ausgeschieden war.
Mit Fernbetreuung zur Bestleistung
Hanna Bruckmayer glänzt in Wien mit Hallenbestleistung über 1.500m

Wien, 23. Februar 2026 (orv) – Hanna Bruckmayer, Top-Läuferin der LG Telis Finanz Regensburg, macht es meist ein wenig kompliziert bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. 2025 erregte die Studentin für Ernährungswissenschaften mit einer sensationellen Steigerung über 1.500m auf 4:16,48 Minuten für nationales Aufsehen, nachdem sie eigentlich schon Urlaub mit einer amerikanischen Läuferfreundin machen wollte. Bei einem Heimatbesuch in Regensburg erzählte sie ihrem Coach Kurt Ring so nebenbei, dass sie ihre Kollegin zu einem Wettkampf nach Frankreich begleiten wolle. Da ihr Saisonabschlusstraining auf der Regensburger Rundbahn am Oberen Wöhrd immer noch eine Topform signalisierte, überzeugte sie ihr Trainer spontan, dort in der Nähe von Paris auch selbst zu starten. Das Ergebnis war superb: Hanna Bruckmayer lief mit 4:16,48 Minuten erstmals deutlich unter 4:20 und der schon beiseite geschobene DM-Start wurde wieder reaktiviert.
Medaillenflut für Crossläufer bei Landesmeisterschaften
SWC und LG Telis Finanz konnten sich am Baggersee gut in Szene setzen

Regensburg, 23. Februar 2026 (orv) – Regensburg erlebte am vergangenen Sonntag reibungslos vom SWC Regensburg ausgerichtete Bayerische Meisterschaften im Crosslauf. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs am Rande des Baggersees heimsten die beiden einheimischen Großclubs SWC und LG Telis Finanz zahlreiche Titel ein. Dominator auf beiden Männerstrecken über 3,6 bzw. 8,4km war allerdings ein Franke. Sowohl auf der Mittel- als auch der Langstrecke waren die Siege von Brian Weisheit von Franconia Athletics nie gefährdet. Auf den gleichen Distanzen bei den Frauen holte sich zunächst die in Regensburg studierende Linda Meier (LAC Passau) als Mtelstreckensiegerin zusätzliche WU23 Gewinnerin Doppel-Gold. Die lange Strecke beherrschte Svenja Ojstersek (LG Telis Finanz) in überlegener Manier und kassierte mit ihren Kolleginnen, der Überraschungszweiten Sophie Huber und Magdalena Mayerhofer, auch gleich noch Team-Gold ein. Silber ließen sich die SWC-lerinnen Lea Wenninger (3.), Jana Vogel (8.) und Lisa Witzel (10.) umhängen. Einen Regensburger Doppelsieg bei der Männer-Mittelstrecke gab’s dazu. Der SWC hatte am Ende mit dem völlig unerwarteten Bronzemedaille-Gewinner Simon Baumann, Kilian Schwarzensteiner (6.) und Marcus Gruber (19.) die Nase gegenüber der LG Telis Finanz mit Luis Festl (7.), Paul Zimmermann (13.) und Oskar Bayer (14.) vorne . Das in dieser Aufstellung reine U23 LG-Team holte sich dafür U23-Team Gold und U23-Einzel-Silber für Festl. Bronze gewann in der U23-Wertung der Mädels Anna Thaumiller (LG Telis Finanz).





