Bayerns Langstreckler/Innen trotzen eiskaltem Wetter
Fünf Titelgewinne für Gastgeber LG Telis Finanz Regensburg am Oberen Wöhrd

Regensburg, 14. März 2026 (orv) – Bayerns Langstreckler/Innen hatten es bei ihren ersten diesjährigen Meisterschaften auf der Rundbahn am vergangenen Samstagabend wegen den eiskalten Witterungsbedingungen nicht leicht, bei den alljährlich stattfindenden Süddeutschen und Bayerischen Meisterschaften über 10.000m der Frauen, Männer und der U23er Klasse, sowie den weißblauen Landesmeisterschaften über 5.000m der weiblichen und männlichen U20 auf Rundbahn am Regensburger Oberen Wöhrd gute Leistungen abzurufen. Für die Asse des Ausrichters LG Telis Finanz Regensburg war das trotzdem kein Grund, nicht erfolgreich zu sein. Svenja Ojstersek kürte sich in einer extrem spannenden Frauenentscheidung zur Regional- und Landesmeisterin. Erst auf der Zielgeraden setzte sie sich gegen die neunzehnjährige Württembergerin Linda Grau (Sparda-Team Rechberghausen) durch. Lange Zeit konnte auch die spätere Juniorensiegerin und Dritte des Laufes, Tina Klement (LG Telis Finanz), mithalten. Grau und Klement belohnten sich mit neuen persönlichen Bestleistungen von 35:43,06 bzw. 36:31,64 min, Ojstersek gewann mit 35:40,71 min. Das Trio erfüllte damit geschlossen die Norm für die DM, die am 2. Mai in Celle stattfindet.
T R A I N I N G S L E H R E - H I N D E R N I S L A U F E N

3000m Hindernis - noch 10-15 Sek. bis zu den Weltbesten
© Lothar Pöhlitz*
„Weiter – Schneller - Weltniveau“, die neuen p.B., die Fortschritte unserer „Hindernis-Abteilung“ 2025 waren Top. Nach der WM aber muss die Devise aller Beteiligten sein: „w i r“ sind noch nicht oben, nicht im Nachwuchs, aber auch nicht in der Spitze.
Weltniveau bedeutet auch 2x am Tag in 2400-3000m - Höhe zu trainieren, Physiotherapie, Essen, Schlafen wie wir es seit Jahren in Afrikas-Höhentraining beobachten.
Stephan Hartmann neuer Vorstandsvorsitzender der LG Telis Finanz
Regensburger Topclub verjüngt mit ihm seine Führungsspitze

Regensburg, 14. März 2026 (MZ/Claus Wotruba) - Es ist vorne dran ein neuer Name. Die Sprache entlarvt Stephan Hartmann, bald 52, schnell als Baden-Württemberger – und in der Leichtathletik ist er kein Unbekannter. Künftig bringt sich der leitende Angestellte bei Osram aber auch bei der LG Telis Finanz in führender Position ein. Am Mittwochabend wurde in der Jahreshauptversammlung die höchste Ebene des so erfolgreichen Klub-Zusammenschlusses umgestaltet. Hier geht's weiter auf den Seiten der Mittelbayerischen Zeitung ....
Telis-Laufteam vollzieht bei 10km DM Generationswechsel
U23 Mannschaft holt Bronze in Uelzen

Uelzen, 8. März 2026 (orv) – Die Straßen von Uelzen bleiben einfach das Revier von Nils Voigt (TV Wattenscheid 01). Fünf Jahre nach seinem Triumph an selber Stelle bei der 10-Kilometer-DM schnappte er sich am Sonntagmittag erneut den Titel. Auf der letzten der fünf Zwei-Kilometer-Runden sprengte Nils Voigt die Spitzengruppe mit Florian Bremm (Franconia Athletics) und Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) und lief jubelnd vor dem Alten Rathaus nach 27:56 Minuten ins Ziel. Mit 31:54 Minuten setzte sich die 26-Jährige Eva Dieterich (LAV Stadtwerke Tübingen) und einer Sekunde Vorsprung knapp vor Elena Burkard (LG farbtex Nordschwarzwald) durch. Bis zur letzten Kurve war auch Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) im Rennen um Gold dabei. Doch sie konnte auf den finalen Metern nicht zusetzen und lief am Ende mit 32:01 Minuten wie ihr Ehemann Hendrik bei den Männern auf den Bronzerang. Hindernisspezialistin Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) lief mit 32:08 Minuten auf Rang vier.
DM Meldeschluss Halbmarathon sieben Wochen vorher
Die Zeche dafür zahlen wieder einmal die Vereine
Regensburg, 3. März 2026 (Ring) – Sieben Wochen ist eine lange Zeit. Das gilt im Besonderen für Leistungssportler, die ständig an der Grenze des Möglichen arbeiten, dabei oft hohe gesundheitliche Risiken eingehen und letztendlich nie wissen, ob Jahresziele erreicht werden können. Das gilt im auch für Straßenläufer/Innen, deren Startgebühren zu den teuersten der gesamten Leichtathletik zählen. Mag sein, dass das Vertragsathleten von Ausrüsterfirmen mit hohen Kontraktsummen wenig juckt, 99 Prozent der bei Deutschen Straßenlaufmeisterschaften antretenden Leistungssportler/Innen aber schon. Wenn dann der Meldeschluss für nationale Titelkämpfe auf einen Zeitpunkt sieben Wochen (!) vor dem Startschuss gesetzt wird, Nachmeldungen zu einer moralisch noch vertretbaren Summe sogar ausgeschlossen werden, wird das zum finanziellen Vabanquespiel zu einer Jahreszeit, in der Ansteckungen mit vierzehn Tagen Reha Zeit mit anschließendem Formverlust an der Tagesordnung sind.





