Erster „Sub9“-Lauf von Miriam Dattke bei  EinladungsChallenge der LG Telis Finanz

Dattke2 Challenge21 Einladung WilhelmifotoRegensburg, 24. April  2021 (orv) – Erstmals seit langer Zeit durften die Laufprofis, garniert von einigen Nachwuchskader-Athleten*innen, am Oberen Wöhrd bei der EinladungsChallenge über 3.000m unter strengen Hygienevorschriften wieder Wettkampfluft auf der Bahn schnuppern. Wie nicht anders zu erwarten, standen die Asse der heimischen LG Telis Finanz in der Vorbereitung auf die nächste Woche in Mainz stattfindenden nationalen Titelkämpfe über 10.000m im Fokus. Dabei gelang Miriam Dattke mit 8:59,24min ihr erster Lauf unter neun Minuten, Teamkollegin Domenika Mayer lief mit 9:22,11min ebenfalls persönliche Bestleistung. Bei den Herren dominierte standesgemäß Simon Boch mit 8:06,53min. Im Nachwuchsbereich zeigte Emma Heckel mit einem Lauf, nur knapp über vier Sekunden von der U20-EM-Norm entfernt, in 9:34,48min die absolut beste Leistung. U16-Läuferin Franziska Drexler (LAC Passau) verfehlte mit 10:02,19min nur hauchdünn die 10-Minuten-Schallmauer.

 „Für uns war dieser Wettkampf im Hinblick der nationalen Titelkämpfe ein wichtiger Baustein. Angesichts der Tatsache, dass wir noch am Mittwoch sehr hat trainiert hatten und die Rennen auf Grund der eingeschränkten Teilnehmer*innen sehr auseinandergezogen waren, bin ich mehr als zufrieden“, zog Telis-Teamchef Kurt Ring ein positives Fazit der unterhaltsamen zwei Läufe. „Besonders  bedanken möchten wir uns bei der Stadt Regensburg, die diesen auf die Schnelle  geplanten Wettkampf absolut unbürokratisch möglich gemacht hatte. Endlich wieder mal Wettkampfluft, das lässt die Herzen gleich höher schlagen“, war auch LG-Präsident Norbert Lieske voll des Lobes. Um nicht zufällige Zuschauer anzulocken, hatte das Veranstaltungsmanagement der LG zudem auf jegliche Moderation der Rennen verzichtet.

Zum Renngeschehen: Lauf eins stand ganz im Geschehen von Domenika Mayer, zunächst begleitet von „Oldie“ Benedikt Huber, dann aber auf der zweiten Hälfte mutterseelenallein. „Als Beni weg war, konnte ich mit dem ungewohnt hohen Grundtempo nicht mehr so gut umgehen, ein paar adäquate Jungs wären da nicht schlecht gewesen“, kommentierte die Telis Frau ihr Rennen. Dahinter gelang es Emma Heckel im Verbund mit dem SWC-U18-Läufer Vincent Schaefer (neue pB 9:30,79min) nahe an die Junioren-EM Norm heran zulaufen. Wieder ein Stückchen dahinter unterboten die U18-Schützlinge von LG-Trainerin Doris Scheck Magdalena Engl (10:23,99min), Helene Schaefer (10:37,19min) und Hanna Müller (10:39,88min), jeweils mit neuen Hausrekorden die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften auf Anhieb. Stark verbessert zeigten sich auch deren U23-Teamkolleginnen Susanne Brünnig (10:07,23min) und Luisa Mlinzk (10:27,16min).

Lauf zwei hatte zwei Brennpunkte: Am Ende des neunköpfigen Feldes kämpfte ein Trio mit Miri Dattke, dem Telis-Jugendlichen Tobias Prater und dem Erlanger U20-Athleten Conrad Voigt praktisch die ganzen siebeneinhalb Runden mit der Neun-Minuten-Barriere. Schließlich gelang neben Miri Dattke auch Tobias Prater mit 8:57,51min der Sprung in neue Dimensionen. In der Spitzengruppe wechselte sich ein anderes Trio mit den drei Telis-Assen Konstantin Wedel, Tim Ramdane Cherif und Simon Boch zwei Drittel der Distanz in der Führungsarbeit ab, ehe der spätere Sieger Ernst machte. Am Ende wurden nach Simon Boch beachtliche Leistungen für die weitere Telis-Armada notiert: Wedel 8:09,16min, Ramdane Cherif 8:22,15min, Kevin Key 8:24,40min, Benedikt Brem 8:37,64min. Bei den Einlageläufen über 100m und 200m testeten Mehrkämpferin Anna-Lena Obermaier (13,44/27,10sec) und Dreispringer Benedikt von Hardenberg (11,57/23,91sec) ihre derzeitigen Sprintfähigkeiten. Die LG-Jugendliche Merle Black (U18) überraschte mit 13,35 und 27,12sec.