Simon Boch gewinnt auf beiden Mittelstrecken

Ochmann Black Cogo1 MeetIN21 Habermannfoto

Ingolstadt, 25. Juni 2021 (rk) - Es tut sich was im Nachwuchsbereich der LG Telis Finanz Regensburg! Dass beim Meet IN des MTV 1881 Ingolstadt neben einer durchaus beachtlichen Armada an jungen, begeisterungsfähigen Sportlern auch einige der „Großen“ wie Miriam Dattke oder Simon Boch an die Startlinie gingen, war das eigentlich Schöne an diesem Traditionssportfest „auf der Schanz“, dass wie so viele andere auch in den vergangenen Wochen die wiedergewonnene Bewegungsfreiheit nach allen Regeln der Kunst genießt. Dass die Tops im Mittelpunkt standen, versteht sich natürlich von selbst. So absolvierten zwei von ihnen ein Doppelprogramm mit Starts über die „Sprintdistanzen“ 800 und 1500 Meter, nämlich Simon Boch (1:57,55 und 3:52,33 Minuten Minuten) und Tim Ramdane Cherif (2:00,44 Minuten und 3:57,12 Minuten). Konstantin Wedel (3:54,09 Minuten) und Keyhan Hatami (3:55,74 Minuten) schoben sich über die 1500 Meter noch dazwischen, dahinter kam die restliche Telis-Armada ins Ziel: Kevin Key (Sechster in 3;57,77 Minuten), Henrick Jensen (Elfter in 4:04,09 Minuten) und Tobias Prater (14. in 4:10,38 Minuten). Etwas verloren wirkte im Männerrennen Miriam Dattke, die bald den Anschluss an die Herren der Schöpfung verloren hatte, aber dennoch mit 4:23,02 Minuten die beste Frauenzeit des Abends ablieferte. Im vorherigen Lauf, den die Telis-Frau Susanne Brünnig in 4;36,48 Minuten gewann, wäre sie besser aufgehoben gewesen. Lorette Flöte wurde in 4:38,18 Minuten Gesamtvierte.

 

Große Freude machten die Jugendlichen über 800 Meter, von denen Helena Gerl (2:31,28 Minuten), Tida Kammereck (2:34,82 Minuten), und die blutjungen Rosali Baessler (2:36,47 Minuten; 13 Jahre) und Afra Franziska Freilinger (2:40,90 Minuten, 12 Jahre) eine inoffizielle Vereinsmeisterschaft ausliefen. Bei den parallel ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften über 2000 Meter Hindernis der weiblichen U 18 verfehlte Hanna Müller mit 7:22,56 Minuten als Vierter nur knapp eine Medaille. Zwei richtig schnelle Telis-400-Meter-Mädels lieferten sich über die Stadionrunde einen extrem spannenden Kampf, bei dem am Schluss die U 18-Jugendliche Merle Black mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung in 58,88 Sekunden vor der U 20-Langhürden-Spezialistin Sophie Ochmann (58,89 Sekunden) die Nase vorne hatte. Die Brasilianerin Isadora Cogo Badan scheiterte mit 60,02 Sekunden hauchdünn an der magischen Minutengrenze.