Regensburger Meeting glänzt auch in diesem Jahr mit seinem ganz besonderem Charme und Top Leichtathletik

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Regensburg, 26. Mai 2022 (orv) – Michael Reinsch von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sprach unlängst bezüglich des Regensburger Meetings „von einem der schönsten Sportfeste in der Welt“. Michael Reinsch ist kein Unbekannter im deutschen Sportjournalismus und die FAZ kein Provinzblatt. „Natürlich muss man dieses dicke Lob relativieren“, sagt dazu Meeting Direktor Kurt Ring, „ ich denke es ist der ganz besondere Charme dieser eigentlich kleinen Veranstaltung, die immer wieder Top-Sport bis zur internationalen Klasse bietet.“ Für die Regensburger Macher gilt seit schon immer, „keine reine Show zu bieten“, sondern „vielmehr für jede/n Athleten/In an den Gala-Tagen da zu sein, deren Wünsche und Träume zu erkennen und mithelfen, dass diese in Leistungen umgesetzt werden können.“ Die Sportler/innen aus dem In- und Ausland honorieren das seit Jahren und kommen „für einen Apfel und ein Ei“ - also quasi umsonst - in Scharen. So werden bei der diesjährigen Sparkassen Gala am Pfingstfreitag und Pfingstsamstag erneut an beiden Tagen fast 600 Athleten/innen auf Bestleistungsjagd gehen.

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Eines der großen Highlights sind die Staffelrennen über 4x100m und 4x400m der Frauen und Männer. „Wir wussten, dass Deutschlands Sprintelite bei der Gala gern auf Normenjagd für die internationalen Höhepunkte wie Welt- und Europameisterschaften, sowie Olympische Spiele geht, aber bis jetzt wurde das immer mit den Einzelwettbewerben an einem Tag erledigt“, sagt Ring dazu, „ kurz vor Jahresende haben wir dann erfahren, dass wir die absolut einzige zentrale Maßnahme des DLVs bezüglich dessen Staffeln auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften in Eugene/USA (1.7.-24.7.) und zu den Europameisterschaften nach München (15.-21.8.) sind.“ Das spült den Veranstaltern von der LG Telis Finanz praktisch die gesamte deutsche Sprint- und Langsprint-Elite, garniert mit adäquater internationaler Gegnerschaft ins Stadion – am Freitagabend ab 18.00 Uhr bei den Staffeln über 4x100m und 4x400m, samstagnachmittags dann in den Einzeldisziplinen 100m, 200m und 400m. Über 400m will sich mit Lokalmatadorin Mona Mayer auch eine von der LG Telis Finanz für einen Staffeleinsatz in Eugene und München empfehlen. Die Vorgaben sind hoch. Zeiten müssen hinsichtlich der WM unter den besten 16 Leistungen der Welt sind für die WM gefordert und auch für die EM muss man unter den besten 16 des Kontinents sein.


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Für den inzwischen sich selbst zum „Stadionwart“ ernannten LG-Präsidenten und Mitorganisator Norbert Lieske - die Universität kann an den beiden Gala-Tagen keine Hausmeister abstellen - ist die diesjährige Sparkassen Gala eine wahnsinnige Herausforderung, „weil so mancher gewöhnliche Handgriff für mich unbekanntes Neuland ist und ich alles komprimiert schnell verinnerlichen muss“. Dabei hätte der Präsident am Galafreitag anderes zu tun, als zu malochen. Exakt an diesem Tag wird er stolze 70 Jahre alt. Zeit zum Feiern bleibt da wenig. Aber so ist es halt, wie bei allen Sparkassen Galas, all die Jahre zuvor. Jede/r LG-Athlet/in muss mit anpacken, ganz egal, ob er Olympiateilnehmer oder Kreismeister ist, einschließlich deren Mamas, Papas und Freunden. „Sonst wird die Gala nicht das, was sie immer gewesen ist und sein soll, was ihren ganz besonderen Charme ausmacht“, betont Norbert Lieske.


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Was wäre eine Sparkassen Gala ohne Läuferinnen und Läufer. Die Läuferhochburg Regensburg muss dazu nicht große Namen in die Domstadt locken, die hat sie selber. Allein vier davon sind schon im Marathon für die Europameisterschaften in München nominiert. Domenika Mayer, Miriam Dattke und Simon Boch hätten auch in Eugene an den Start gehen können, doch eine EM „dahoam“ ist natürlich etwas ganz Besonderes. Konstantin Wedel ist am 15. August auch dabei. Und, wer weiß, vielleicht schafft es  Filimon Abraham von der LG Telis Finanz am Wochenende im französischen Pacé beim Europacup über 10.000m auch auf den EM-Zug aufzuspringen. Als 10.000m Vizemeister vor vier Wochen hinter Simon Boch fehlten ihm nur wenige Zehntelsekunden für die Norm. Alle fünf Telis-Asse kann man in den beiden 3.000m Läufen bewundern.


Mittelstrecken-Bundestrainer Georg Schmidt bringt für einen schnellen 800m Lauf einen Großteil der deutschen Spitzenläufer um den Deutschen Meister Marvin Heinrich (Eintracht Frankfurt) mit ins Uni-Stadion. „In Regensburg herrschen seit Jahren immer optimale Bedingungen, um schnelle Zeiten laufen zu können. Das möchten meine Jungs in ein gutes Rennen umsetzen“, sagt er und hofft insgeheim auf Zeiten unter 1:46,00 Minuten. Auch die Langhürdler sind auf der Bahnrunde stets pfeilschnell unterwegs gewesen. Sie sind seit Jahren Dauergast bei der Sparkassen Gala. Aushängeschilder sind hier Joshua Abuaku von der Eintacht Frankfurt und Luke Campbell vom Sprintteam Wetzlar.

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Der Samstagnachmittag steht ganz im Zeichen des Sprints und der 400m. Regensburg scheint für die pfeilschnellen Frauen und Männer eine magische Anziehungskraft zu haben. Die LG Telis Finanz garantiert mit drei elektronischen Zeitmessungen und hohen Kostenaufwand zudem, dass die Laufrichtung immer so gedreht werden kann, dass der Wind den Sprinter/innen über 100m, 200m und über die Kurzhürden leistungsfördernd von hinten in den Rücken bläst. Man nennt das dann „garantierten Rückenwind“. Mitten in der deutschen Elite mischen mit Mona Mayer über 400m und Isabel Mayer über 100m Hürden zwei Athletinnen der LG Telis Finanz mit.


Wer an beiden Tagen die ganze Sparkassen Gala sehen will, braucht gutes Sitzfleisch. Am Freitag dauern die Höhepunkte von der Sprintstaffel der Herren (17.00 Uhr) bis zu den abschließenden 3.000m Rennen mit allen Regensburger Assen (20.55 und 21.20 Uhr) über vier Stunden, am Samstag von den 100m Entscheidungen (ab 13.40 Uhr) bis zu den 200m Finals (16.50/17.20 Uhr) nicht ganz vier Stunden lang. Am Samstag wird die Sparkassen Gala auch im Livestream übertragen.