In die kommende Saison geht der Regensburger Club mit einer starken Langsprintgruppe
Regensburg, 11. November 2019 (orv) – Bayerns Leichtathleten können sich freuen: Spätestens 2023 gibt es im flächengrößten Bundesland neben München und Fürth in Regensburg einen weiteren Standort einer voll ausgebauten Leichtathletik-Halle. Derzeit läuft bereits der Architektenwettbewerb für das mindestens 20 Millionen schwere Projekt, das zusammen mit dem gleichzeitig im Regensburger Osten entstehende Hallenbad einen richtigen Sportkomplex bilden wird. Am 8. Dezember wird der Sieger des Wettbewerbs gekürt, dann kann es zügig losgehen mit dem Bau der neuen Arena, die laut Stadt Regensburg Ende 2022, spätestens 2023 stehen soll. Das war Grund genug, für die derzeitige Läuferhochburg von der LG Telis Finanz Regensburg jetzt schon zu handeln. Mit einem ziemlichen Kraftakt hat der Renommierclub sein Athletenportfolio auf den Langsprint ausgeweitet und eine national bemerkenswerte Truppe von jungen Athletinnen in die Domstadt gelockt. 2020 werden Katrin Fehm, die ehemalige Ambergerin mit einer 200m-Bestzeit von 23,15 Sekunden, Mona Mayer, U20 WM-Aspirantin mit einem 400m-Rekord von 53,98sec und die bayerische 100m Rekordhalterin Amelie-Sophie Lederer mit persönlichen Bestmarken von 11,28sec über 100m und 23,66sec über 200m neben der bereits schon diesem Jahr für die LG Telis Finanz gestarteten Corinna Schwab (pB 400m 53,04sec – 200m 23,70sec) das blaue Trikot überstreifen. Fest zugesagt hat eine weitere 400m-Athletin im Bereich 53,50 bis 54,00sec, deren Unterschrift noch in dieser Woche folgen soll. „Das ist unser erster Schritt, die Halle in Zukunft mit entsprechender Qualität zu füllen“, sagt dazu Telis-Teamchef Kurt Ring.