400m Läuferinnen und Läufer schwören auf die Vorzüge der Unibahn

SchwabCorinna1b 400 KiefnerfotoRegensburg, 27. Juni 2019 (orv) –  Geht man die Geschichte der Sparkassen Gala durch, fällt auf, dass viele Athletinnen und Athleten in Regensburg jedes Jahr persönliche Bestleistungen laufen. Fragt man einige davon, hört man immer das gleiche: „Gefühlt kommt der Wind immer von hinten.“ Das liegt vielleicht daran, dass die Startkurve besonders geschützt und windfrei ist, vielleicht ist es aber nur der Glaube an das Besondere. Fakt ist, dass auch in diesem Jahr ein Großteil der deutschen Elite hier ist und erneut die 46er und 52er-Schallmauer angreift. Bei den Männern können dies sicher die beiden Ersten der letztjährigen Deutschen Meisterschaften, Johannes Trefz (TSV Gräfelfing) und Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth), die 45,70 und 45,82 Sekunden als persönlichen Bestwert mitbringen. Auch der Südafrikaner Marvin Ranti Dikgale ist die Stadionrunde mit 45,98 Sekunden schon unter 46 Sekunden gelaufen. Tobias Lange (TSV Bayer 04Leverkusen) und Marc Koch (LG Nord Berlin) wollen gute 46er Zeiten für die 4x400m Staffel bei der Team-EM anbieten.

Bei den Frauen könnte die Mannheimerin Nadine Gonska an einem guten Tag die 52-Sekunden-Barriere knacken. Hannah Mergenthaler (ebenfalls MTG Mannheim) und Ruth Sophia Spelmeyer VfL Oldenburg) werden sicher versuchen, den 52,00 Sekunden so nahe wie möglich zu kommen. Vielleicht bleibt auch noch Svea Körbrück (SCC Berlin unter 53 Sekunden. Wenn sie die 400m läuft und nicht auf 100/200m setzt, zählt auch Lokalmatadorin Corinna Schwab (LG Telis Finanz Regensburg) zu jenen Läuferinnen, die in naher Zukunft das kann.