Gala 2018 1150Regensburg, 14. Juli 2020 (LG Telis Finanz)- Auch wenn wir uns noch so bemühen, die Sparkassen Gala mit der vorgelagerten Laufnacht wird in diesem Jahr kein ganz normales Meeting sein. Keine Zuschauer, keine Athleten aus zirka 30 Nationen am Start, kein aufbrausender Beifall bei den erneut zu erwartenden Topleistungen vor allem durch die stark vertretene nationale Elite. Keine Videowall. Wer sollte sie auch ohne Publikum ansehen. Die, die draußen bleiben müssen, lassen wir aber nicht im Regen stehen. Die Hauptwettbewerbe werden wir am Sonntag bei der Gala streamen, mit mitlaufender Zeit, mit Grafik und voll kommentiert. Wir haben hier weder Mühen noch Kosten gescheut. Zudem war die Zeit für die nötigen Vorbereitungen extrem kurz, weil keiner so recht wusste, wann es wieder losgeht. Wir hatten schon bei Ausbruch der Pandemie im März versprochen, dass wir parat stehen, wenn es denn irgendwie möglich ist. Wir hatten unsere Anträge an das Land Bayern und die Stadt Regensburg zu einem Zeitpunkt gestellt zu dem der angepeilte Veranstaltungszeitpunkt noch vage, eher gewagt erschien. Unser Konzept war einfach aber wohl überzeugend für die „kontaktlose“ Sportart Leichtathletik. Vielleicht haben wir damit sogar als Vorreiter in Sachen Lauf dem DLV für sein „Leuchtturmprojekt“ mit seinen vierzehn Tage später stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Braunschweig geholfen, die Türen ein wenig mehr zu öffnen.

Jedenfalls sind wir richtig stolz, am 25./26. Juli im Städtischen Stadion am Weinweg das erste größere Leichtathletik Meeting in dieser Saison bundesweit präsentieren zu können. Die Athletinnen und Athleten haben uns nicht in Stich gelassen. Bereits zehn Tage vor Meldeschluss mussten wir die Meldeportale der Laufnacht schließen, weil sie sonst 24 Stunden gedauert hätte. In den Wettbewerben der Sparkassen Gala ist in großen Teilen die gesamte deutsche Spitze am Start. Einige werden sogar den Doppelstart wagen und bereits am Samstag an der Startlinie stehen. Sie müssen keine Angst haben, eine totale Geisterveranstaltung miterleben zu müssen. DM-Moderator Dirk Bartholomy unterstützt von den Co-Sprechern wird wieder versiert durchs Programm führen und Florian Weber lässt es sich nicht nehmen, in seiner „Kinderstube“ die Live-Interviews zu führen. „Geht nicht, gibt’s nicht“ war schon immer unser Motto und wenn wir alle zusammenhalten, wird es trotz aller Einschränkungen, bedingt durch Corona, erneut zum Festival der olympischen Kernsportart Nummer eins. Wir freuen uns jedenfalls ganz „narrisch“ auf unsere Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.