Newstelegramm

Daegu/Südkorea, 22.08.26
Masters Weltmeisterschaften


Neustadt/WN, 07.08.26
38. Neustädter Läufermeeting
Live-Ergebnisse


Eugene/USA, 05.08.26
U20 Weltmeisterschaften


Hof, 01.-02.08.26
Bay. Meisterschaften M/F/U18 + Bahngehen
Live-Ergebnisse
Ergebnisliste


Berlin, 01.08.26
City Night 5/10km
Ergebnisliste


Regensburg, 24.-25.07.26
Oberpfalzmeisterschaften Mehrkampf 2026 + Jedermannzehn
Ergebnisse


Bochum-Wattenscheid, 10.-12.07.26
Deutsche Meisterschaften U20+U16
Live-Ergebnisse
Ergebnisübersicht
Bahnverteilungsschema U20


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Die Zeche dafür zahlen wieder einmal die Vereine

Regensburg, 3. März 2026 (Ring) – Sieben Wochen ist eine lange Zeit. Das gilt im Besonderen für Leistungssportler, die ständig an der Grenze des Möglichen arbeiten, dabei oft hohe gesundheitliche Risiken eingehen und letztendlich nie wissen, ob Jahresziele erreicht werden können. Das gilt im auch für Straßenläufer/Innen, deren Startgebühren zu den teuersten der gesamten Leichtathletik zählen. Mag sein, dass das Vertragsathleten von Ausrüsterfirmen mit hohen Kontraktsummen wenig juckt, 99 Prozent der bei Deutschen Straßenlaufmeisterschaften antretenden Leistungssportler/Innen aber schon. Wenn dann der Meldeschluss für nationale Titelkämpfe auf einen Zeitpunkt sieben Wochen (!) vor dem Startschuss gesetzt wird, Nachmeldungen zu einer moralisch noch vertretbaren Summe sogar ausgeschlossen werden, wird das zum finanziellen Vabanquespiel zu einer Jahreszeit, in der Ansteckungen mit vierzehn Tagen Reha Zeit mit anschließendem Formverlust an der Tagesordnung sind.

Noch diffiziler wird die Sache, wenn Vereine ganze Mannschaften zur HM-DM auf Grund ihrer angestrebten Erfolgsbilanz melden (müssen). Da geht’s dann nicht mehr um eine Startgebühr, sondern wie im Falle der LG Telis Finanz Regensburg, deren Athleten/Innen die derzeitige Grippewelle auch erwischt hat, um einen zweistelligen Bereich. Bei 20 Meldungen legt der Club jetzt eine vierstellige Summe auf den Tisch, weil jede Einzelmeldung minimal 62 Euro kostet. Übernachtungs- und Anreisekosten kommen noch dazu. Die Extragebühren von 12.- Euro pro Mann/Frau und Nase nimmt der DLV natürlich noch gerne mit. Vielen Vereine tut aber jede nicht wahrgenommene Meldung finanziell weh und das Geld fehlt an anderer Stelle. Fazit der ganzen Sache: Es muss doch möglich sein, eine DM im Halbmarathon auch mit einem vierzehntägigen Meldeschluss reibungslos organisieren zu können, wenn man sich bei der zuständigen Stelle ein wenig bemüht.