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U23 Mannschaft holt in einer knappen Entscheidung Gold

KolarElias1 DM HM26 Kiefnerfoto

Frankfurt, 22. März 2026 (orv) – Endlich gab’s für das Telis-Laufteam bei den Deutschen Halbmarathon Meisterschaften das ersehnte erste Gold 2026. Elias Kolar, Leander Gallemann und Liam Parker gewannen die U23 Wertung mit acht Sekunden Vorsprung vor der LG Region Karlsruhe. Ein Novum schaffte das Männerteam mit Bastian Mrochen, Kolar und Gallemann. Sie ließen sich am Ende zeitgleich mit den Dritten aus Münster Bronze umhängen. „Ich bin jetzt fünfzig Jahre als Trainer im Geschäft und hab so ein Kuriosum nach über drei Stunden Laufzeit noch nie erlebt“ , sagte dazu Teamchef Kurt Ring.

Die Schützlinge des Trainergespanns Doris Scheck und Kurt Ring setzten den entscheidenden Punch in Richtung Titel auf den letzten Kilometern, als sich Elias Kolar mit 1:06:50h auf Platz vier vorkämpfte, Leander Gallemann zäh mit 1:10:21h seinen zehnten Einzelplatz verteidigte und Liam Parker mit einem furiosen Endspurt in 1:11:11h noch Platz 12 in der Einzelwertung eroberte. Am Ende waren die drei Jungs in der Addition der drei Zeiten winzige acht Sekunden schneller als ihre schärfsten Gegner aus Karlsruhe.

Noch spannender im Kampf um einen Podestplatz machte es das Männertrio mit den beiden Junioren Kolar und Gallemann und dem in der Männerwertung auf Platz zwölf mit 1:06:15h einkommenden Bastian Mrochen. Am Ende von zusammen 63,3km hatte die Drei auf die Sekunde genau die gleiche Endzeit wie die LSF Münster mit 3:23:18h, was so in der Geschichte der Deutschen Halbmarathonmeisterschaften noch nie vorher passiert war. Die Telis-Damen mit Svenja Ojstersek (13./1:17:03h), der PB laufenden Sophie Huber (35./1:20:12h) und HM-Debütantin Johanna Schönberger (1:26:27h) verpassten als Sechste das Stockerl mit 4:03:42h um gut eine Minute.

Am Ende zeigte sich auch der vom Erfolg vergangener Jahre verwöhnte Teamchef der LG Telis Finanz hoch zufrieden. „Mit unserem blutjungen Männerteam konnten wir nun den Generationswechsel voll einläuten. Wenn die Jungs zusammenbleiben, werden wir in zwei bis drei Jahren auch wieder ganz vorne mitmischen können. Derzeit lassen sich halt die wegen der nahen Deutschen Marathonmeisterschaften (Hannover 12. April) bei der Halbmarathon DM nicht laufenden Top-Asse Domenika Mayer und Filimon Abraham noch nicht adäquat ersetzen.“