Telis-Athleten zeigt sich bei den World relays in Botswana in blendender Verfassung

Gaborone/Botswana, 3. Mai 2026 (orv) – 12.500 Kilometer oder im Schnitt 16 Flugstunden von Regensburg entfernt, fanden am 2./3. Mai 2026 die Staffel-Weltmeisterschaften, kurz World relays genannt, statt. Mit dabei war auch Jan Lakner, der Schützling von Telis-Trainer Stefan Wimmer in der 4x400m Frauen und Mixed Staffel. Die Regensburgerin explodierte förmlich bei ihrem ersten Einsatz auf Position zwei der Frauenstaffel. Dabei schob sie sich eindrucksvoll an der Konkurrenz mit einer Splitzeit von 50,85sec. So schnell war seit zwei Jahren keine Deutsche mehr gelaufen. Das brachte das DLV Quartett sogar in Führung. Am Ende wurde es mit der direkten WM-Quali für 2027 doch noch recht knapp. Als dann auf dem „Hot Seat“ das kleine „q“ mit dem direkten Finaleinzug und somit die Qualifikation für die WM 2027 aufleuchtete war die Freude bei Deutschlands Langsprinterinnen groß. Die Staffel erreichte die Finalläufe und qualifizierten sich direkt mit 3:25,76min in der Besetzung Skadi Schier (SCC Berlin), Jana Lakner (LG Telis Finanz Regensburg), Annkathrin Hoven (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Irina Gorr (TSV Gräfelfing) für die WM 2027 in Peking.
Am zweiten Tag lief Jana Lakner bei der DLV-Mixed-Staffel beim zweiten Anlauf - die Direktqualifikation wurde an Tag 1 verpasst) - die deutsche Staffel ins Finale . Leider verpassten die deutschen Athleten/Innen, diesmal mit einer in 50,33sec nochmal verbesserten Jana Lakner als Schlussläuferin, bei einem Herzschlagrennen um 11 Hundertstel die vorzeitige WM-Qualifikation. Ein Einsatz bei der WM 2027 könnte schließlich über die Rangliste noch klappen. Wimmer´s zweiter Schützling, Salome Hüsler, Trainingskollegin von Jana Lakner, startete in Garborone für ihr Heimatland Schweiz. Somit waren bei den World relays gleich zwei Telis-Mädels am Start.





