Überhitzung, Lichtschäden, Ozon, Schweiß, Wind und Dehydration

© Lothar Pöhlitz* – 22. April 2019 - Bevor es zu spät ist, könnte man sich ja schon einmal Gedanken machen. Wir wissen, dass die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2019 im warmen Doha und die Olympischen Spiele 2020 im „schön warmen“ Japan stattfinden. Wir wissen auch, dass hohe Temperaturen, ungewohnt hohe Luftfeuchtigkeiten, Sonneneinstrahlung, Ozon, der Wechsel zwischen Außentemperaturen und klimatisierten Räumen und der Wind für die Mittel- und Langstrecken bei den Wettkampfhöhepunkten WM oder OS einen großen negativen Einfluss auf die Laufleistungen haben können. Wir wissen auch, dass es kurzfristige und auch längerfristige Möglichkeiten der Vorbereitung auf solche Bedingungen gibt. Hier geht´s weiter bei der Leichtathletik Coaching Academy ...


Regensburg, 31. März 2019 (orv) – Regensburgs Stärke im Laufbereich, speziell die der LG Telis Finanz, ist in Deutschland inzwischen hinlänglich bekannt, auch die Tatsache, dass deren Coach Kurt Ring seine Schäflein streckentechnisch sehr breit aufstellt. Das heißt im Klartext, sie können sowohl die längere Mittelstrecke als auch die langen Straßenlaufdisziplinen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie am kommenden Sonntag bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im Halbmarathon auf breiter Front zu den Medaillenanwärtern gehören. Tim Ramdane Cherif und Dominik Notz bringen mit 1:04:53 sowie 1:04:23 Stunden die besten Vorleistungen des Teilnehmerfeldes mit, wobei Notz nach einer längeren Verletzungspause noch nicht ganz in so starker Form ist wie sein Teamkollege. Auch die Konkurrenz hat starke Leistungen vorzuweisen: Thorben Dietz (LG Filstal) lief im letzten Jahr 1:05:22h, Simon Stützels (LG Region Karlsruhe) persönliche Bestzeit stammt mit 1:05:12h aus dem Jahr 2015, im letzten Herbst kam er nach 1:05:36 Stunden ins Ziel. Bei den Damen ragt Miriam Dattkes (LG Telis Finanz Regensburg) Hausrekord von 1:12:15 Stunden, gelaufen vor knapp zwei Monaten in Barcelona, aus dem Teilnehmerinnenfeld heraus. Ärgste Konkurrentinnen sollten Marathonspezialistin Stefanie Doll (SV Kirchzarten), die im letzten Jahr in Frankfurt mit einer fulminanten Steigerung auf 2:37:59h überraschte und Dattkes Teamkollegin Thea Heim, die sich Mitte Februar in Verona auf 1:14:38h verbesserte, sein.


