
Außergewöhnliche Qualitäten vorbereiten – das Regenerations-Paket lehren
© Lothar Pöhlitz* - Die sensationellen 5000 / 3000m Ergebnisse von Oslo 2024 – 13 Läufer im Leistungsbereich zwischen 12:36,72 und 12;56,73 Minuten (das sind 5 x 1000 m in 2:31 oder 12 Rd. in 60,4“) und 10 Frauen über 3000m zwischen 8:20 – 8:30 Minuten – sollten, dürfen uns, nicht länger erschrecken, erstaunen, sondern zu Maßnahmen, die Trainer junger Mittel- und Langstreckler animieren, das Nachwuchs-Ausbildungssystem von Grund auf, neu zu organisieren.
Zur Verbesserung des Ausdauerleistungsniveaus – jedes Einzelnen - bedarf es ständiger reizwirksamer Einwirkungen auf den Organismus bei systematischer Steigerung der Belastungsanforderungen. Dabei kommt es darauf an, dass man das aktuelle Ausbildungsniveau trifft. Für den erforderlichen Sauerstofftransport in den Leitungen von und zum Herzen und zur Muskulatur ist eine ökonomische Herzleistungsfähigkeit (Schlagvolumen) von erstrangiger Bedeutung. Sind die Belastungsreize auf die Muskulatur und die Organe zu gering bleiben positive Anpassungen aus. Das gilt für alle Altersklassen. Adaptionen setzen also „individuelle“ quantitative und qualitative Belastungen voraus.
Aufgabe des Nachwuchsleistungstrainings ist, Talente auf außergewöhnliche Trainings-Qualitäten vorzubereiten und sie zu lehren, die bekannten vielfältigen Regenrations-Pakete nach dem Training und nach Wettkämpfen, wie, zu nutzen.








