
An einem starken „Zentrum“ arbeiten Beine und Arme schneller
© Lothar Pöhlitz* - Im Jugend-, Leistungs-, aber auch Seniorentraining kann man oft beobachten, dass das Lauftraining zu wenig mit der Entwicklung der muskulären, koordinativen Voraussetzungen, der Flexibilität, des individuellen Lauftechnik-Muskelzusammenspiels verbunden wird. Erst alles zusammen lässt eines Tages den Körper, vom Kopf bis zu den Füßen, ohne Energie zu vergeuden, bei optimaler Schrittlänge, die geplante Strecke schneller zurücklegen.
Das wichtigste Ziel für Läufer/Läuferinnen ist ihr Lauf-Tempo zu erhöhen
Oft wird nicht bedacht, dass das junge Talent im letzten Jahr erfreulich gewachsen ist, zwischen seinem äußeren Erscheinungsbild und der Ausprägung des Organismus im Inneren zeitweilig (2 Jahre und mehr) noch große Defizite bestehen können. Deshalb muss der Stabilität des „Zentrums“ – einer „stabilen Mitte“, der Ausprägung des Zusammenspiels der Muskeln des Oberkörpers, der Hüften, der Bauch- und Rückenmuskulatur rund um den Körperschwerpunkt und ihrem optimalen harmonischen Zusammenwirken mit den Beinen, in dieser Zeit eine erhöhte Aufmerksamkeit zukommen.









