Äthiopischer Doppelsieg beim Berlin-Marathon
Melat Kejeta und Sebastian Hendel schnellste Deutsche
Der Regensburger Filimon Abraham bricht am Schluss etwas ein
Berlin, 29. September 2024 (Silke Bernhart/DPA/orv) - Äthiopiens Lauf-Asse sind die strahlenden Sieger des 50. Berlin-Marathons. Der WM-Sechste Milkesa Mengesha siegte beim Jubiläum über die 42,195 Kilometer in 2:03:17 Stunden bei den Männern, Tigist Ketema gewann in 2:16:42 Stunden bei den Frauen. Beide erhielten jeweils 45.000 Euro an Prämien für den Sieg und ihre Zeiten. Bester Deutscher war Sebastian Hendel (LG Braunschweig) auf Rang 17 in 2:07:33 Stunden. Für die beste deutsche Platzierung des Marathon-Wochenendes sorgte in der Frauen-Konkurrenz trotz leichter Knieprobleme Melat Kejeta (Laufteam Kassel), die bei ausgezeichneten Laufbedingungen mit kühlen Temperaturen und blauem Himmel in 2:23:40 Stunden Elfte wurde. Der lange Zeit in der unmittelbaren Verfolgergruppe der Spitzenläufer mitlaufende Regensburger Filimon Abraham von der LG Telis Finanz, der auf der Poleposition der nationalen Spitze bei Streckenhälfte sogar auf Kurs unter 2:05 Stunden war, brach gegen Ende des Rennens ein und kämpfte sich als drittbester Deutscher hinter Hendrik Pfeiffer (24./2:08:20h - TK Hannover) mit seiner zweitbesten Zeit überhaupt von 2:08:52h als 26. tapfer ins Ziel. Hier geht's zum Gesamtbericht auf den Seiten von leichtathletik.de ...
Filimon Abraham greift die 2:07 Stunden an
Berlin-Marathon mit Weltklasse-Läufern

Berlin, 28. September 2024 (Leichtathletik.de) - Mit dem mit Abstand größten Starterfeld seiner Geschichte wird am Sonntag der 50. BMW Berlin-Marathon gestartet. Genau 58.212 Läufer/innen aus 161 Nationen wurden für den spektakulärsten und hochklassigsten deutschen Straßenlauf registriert. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, werden sogar über 80.000 Athlet/innen dabei sein. Auch das Männer-Elitefeld hat einmal mehr eine Weltklasse-Besetzung. Fünf Athleten sind im Starterfeld, die schon unter 2:05:00 Stunden gelaufen sind. Zurück nach Berlin kommt der Äthiopier Tadese Takele, der im vergangenen Jahr hier Rang drei in 2:03:24 Stunden belegt hat und damit die Startliste anführt. Seit dem Rennen in Berlin 2023 ist Takele nicht mehr international gestartet. „Ich hatte zwischendurch eine Verletzung, aber jetzt bin ich wieder fit“, sagte der Äthiopier. „Ich habe sehr gut trainieren können und erwarte ein starkes Rennen.“ Hendrik Pfeiffer (TK Hannover) führt eine Gruppe von starken deutschen Läufern an. Er hatte sich im Januar in Houston als Dritter auf 2:07:14 Stunden gesteigert und wurde damit zum viertschnellsten deutschen Marathonläufer der Geschichte. „Ich bin sehr gut vorbereitet und möchte versuchen, mich auf eine 2:06er-Zeit zu verbessern“, sagte Hendrik Pfeiffer, der mit Filimon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg; PB 2:08:22 h), Haftom Welday (TB Hamburg Eilbeck; 2:08:24 h), Sebastian Hendel (LG Braunschweig; 2:08:51 h) und Johannes Motschmann (Marathon Team Berlin; 2:10:39 h) gleich vier starke nationale Konkurrenten hat. Hier geht's weiter zur Männer-Vorschau auf den Seiten von leichathletik.de ...
Team Bayern gewinnt Arge Alp Vergleichskampf
Sabrina Reusch und Benedikt von Hardenberg gute Punktelieferanten

Aichach, 22. September 2024 (orv/kiefner) – Beim Leichtathletik-Vergleichskampf der Arge Alp siegte das Team des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes mit 219 Punkten vor dem Team aus dem Tessin mit 197 Punkten. Am diesjährigen Vergleichskampf beteiligten sich acht der zehn Mitgliedsländer mit Bayern, Salzburg, Tirol und Vorarlberg aus Österreich; Lombardei, Trentino und Südtirol aus Italien; St. Gallen, Tessin und Graubünden aus der Schweiz. Am Wochenende fand der Wettkampf im Josef-Bestler-Stadion in Aichach statt. 300 Athletinnen und Athleten gingen an den Start.
TRAININGSLEHRE LEISTUNGSTRAINING – LAUFEN

Jetzt 12 Wochen für eine „neue Schwelle“ trainieren
Von Lothar Pöhlitz*
Läufer und ihre Trainer wissen natürlich, dass die individuelle Grund-Leistungsfähigkeit im Bereich der aerob-anaeroben Leistungsbasis, der Schwelle, zwischen 2-4 mmo/l Laktat für ihre Leistungsziele auf allen Laufstrecken wichtig ist. Für die Strecken ab 1500m wird zu wenig beachtet, dass für jede Weiterentwicklung, bis zur angestrebten sportlichen Form bei Höhepunkten, auch die Ausdauer- und Kraft-Grundlagen weiter verbessert werden müssen.
Die 12-14 Wochen der MAZ I ist die beste Zeit, durch ein umfangsorientiertes Training mit mehr Stunden, Kraft und Kilometern die neuen Voraussetzungen für die angestrebte neue p.B „auf Deiner Strecke“ zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um längere Dauerläufe, in der man im entsprechenden Tempo läuft. Aus dem Training der Ingebrigtsen-Brüder wissen wir, dass immer wieder Intervalle zwischen 200m und 7 Minuten die Qualitäts-Basis für ihre Leistungsentwicklungen bis in den Weltrekordbereich waren.
Telis Halbmarathonis liefern bei der DM in Hamburg ab
Simon Boch und Männer-Team holen erneut zwei Mal Gold

Hamburg, 15. September 2024 (orv) – Simon Boch hat bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon auf den Straßen von Hamburg erneut triumphiert - und das auch gleich noch mit neuem Meisterschaftsrekord und persönlicher Bestleistung von 1:01:15 Stunden. Mit Sonnenschein und Temperaturen um die 14 Grad waren die Bedingungen für die Läufer am Sonntag optimal. Bei den Männern setzte sich eine Spitzengruppe mit den Favoriten Simon Boch (LG Telis Finanz Regensburg), Johannes Motschmann (SCC Berlin), Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach) und dem außerhalb der Meisterschaftswertung startenden Abdelhadi Labali (Hamburger Laufladen) ab. Als Erster musste Aaron Bienenfeld abreißen lassen. Johannes Motschmann, der sich viel um die Tempoarbeit verdient gemacht hatte, konnte rund zwei Kilometer vor Schluss nicht mehr das Tempo von Simon Boch mitgehen. Dieser besiegte im Schlussspurt auch Abdelhadi Labali und holte sich somit den Gesamtsieg und den deutschen Meistertitel. Seinen Hausrekord steigerte der EM-Starter damit um acht Sekunden. Abdelhadi Labali musste sich zwei Sekunden hinter dem Regensburger knapp geschlagen geben. Zusammen mit seinen Teamkollegen Tobias Ritter (9./1:06:03h) und Maximilian Zeus (21./1:06:42h) durfte sich Boch in der Mannschaftswertung das zweite Gold umhängen lassen. Damit verteidigten die Regensburger nicht nur ihren Titel souverän mit genau 3:14:00h sondern standen nun schon zum achten Mal innerhalb der letzten zwölf Jahre ganz oben.





