Regensburger Meeting gehört erstmals zur Kategorie E der WA und bringt den Athleten*innen für die WA-Rankingliste Zusatzpunkte

Regensburg, 22. Mai 2022 (orv) – Die Sparkassen Gala, die in diesem Jahr am 3./4. Juni wieder Regensburger Unistadion stattfindet, hat jetzt WA-Status. Das Traditionsmeeting gehört seit 22. April 2022 der Kategorie E an. Im Klartext heißt das: Bei jeder innerhalb der Gala erzielten Leistung kommen für die Erstplatzierten Rankingpunkte dazu. Wer also Interesse hat auf Grund dieser etwas veränderten Lage nun doch noch in Regensburg starten zu wollen, sollte sich möglichst schnell beim Veranstalter melden. Diese Meldungen (per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) werden noch bis kommenden Donnerstag (26. Mai 2022) zum normalen Meldetarif angenommen.

Vieles im Regelwerk der internationalen Verbände ist kompliziert. So auch in der Leichtathletik. Deren internationale Verbände, die jetzt „World Athletics“ (Weltverband – WA) und „European Athletics“ (Europäischer Kontinentalverband – EA) heißen, verwenden für ihre Entrystandards von Weltmeisterschaften und Europameisterschaften (Qualifikationsstandards) nicht mehr die reinen Ergebnis-Bestenlisten, sondern sogenannte Rankings. Diese setzen sich zusammen aus der reinen Wettkampfleistung und sogenannten Rankingpunkten. Je höher das Meeting oder die Meisterschaften von WA/EA eingestuft werden, desto mehr Zusatzpunkte gibt es dort für Athleten*innen, die dort ihre Qualifikationsleistung für internationale Meisterschaften erzielen.

Seit kurzem findet man in den Nominierungsrichtlinien nicht nur die harte Norm, mit der der/die Athletin, sofern er/sie unter den besten Drei pro Disziplin seines/ihres Nationalverbandes ist, auf jeden Fall bei den entsprechenden Meisterschaften fix starten kann, sondern auch die Höchstzahl der jeweiligen zur Verfügung gestellten Disziplinstartplätze. Erreichen  die gemeldeten Teilnehmer/innen aller startberechtigten Nationalverbände pro Disziplin diese Zahl nicht, füllt die WA bzw. EA dies Plätze anhand der Rankinglisten auf und lädt diese zusätzlich zum Zeitpunkt der Finalentries (Nominierungs- oder auch Meldeschluss) selbstständig ein. Es kann also durchaus möglich sein, dass ein/e Athlet*in mit einer besseren Grundleistung aber weniger Ranking-Zusatzpunkte das Nachsehen hat.