Ein Interview mit Wolfgang Heinig*
Noch vor einigen Jahrzehnten konnten deutsche Langstreckler Medaillenplätze bei Olympia oder bei Welt- und Europameisterschaften belegen. Wo siehst Du die Ursachen dafür, dass wir heute im Langstreckenlauf international den Anschluss verloren haben?
Wolfgang Heinig: Das ist eine komplizierte Frage. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Zuerst muss man die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland betrachten. Nachteile im Gegensatz zur Vergangenheit gehen schon in der Schule los, wo Schulsport vielerorts kaum noch vorhanden ist oder selten erfolgt. Damit einher geht weit verbreitete Bewegungsarmut bei Kindern und Jugendlichen. Im elektronischen Zeitalter hat sich das Spielen der Kinder unter freien Himmel, das dortige Herumtoben, zunehmend ins häusliche Umfeld verlagert. Bewegung findet da kaum noch statt. Damit spielt die körperliche Betätigung bei unseren jungen Menschen kaum noch eine Rolle. Ausnahmen bilden Kinder und Jugendliche, die für ein regelmäßiges Training einer Sportart gewonnen werden können. Die Masse der jungen Menschen befindet sich heute in einem ganz anderen körperlichen Zustand, als noch vor 20 oder 30 Jahren. Der Bewegungsdrang und die Belastungsfähigkeit werden wurden allgemein. Zudem belegen Statistiken zunehmende Übergewichtigkeit bei Heranwachsenden etc. Das sind in der Summe veränderte Voraussetzungen, die den Kreis von möglichen Talenten für eine leistungssportliche Karriere stark einschränken. Hier geht´s weiter bei der Leichtathletik Coaching Academy ...


Regensburg, 5. Januar 2018 (leichtathletik.de) - Sprinterin Corinna Schwab ist nach einem Mittelfußbruch wieder voller Tatendrang. Das berichtet die
Regensburg, 31. Dezember 2018 (orv) - Simon Boch (LG Telis Finanz) wiederholte zum vierten Mal seinen Silvesterlauf-Triumph in Bietigheim. In einem der größten deutschen Silvesterläufe setzte sich der Regensburger auf den 11,1 km mit 33:03min souverän gegen den 5.000m EM-Teilnehmer von 2018 Marcel Fehr (SG Schorndorf - 33:20min) durch. Seine beiden Teamkollegen Konstantin Wedel und Tim Ramdane Cherif belegten die Plätze 5 und 9. Beim internationalen Rennen in Peuerbach überraschte Telis- Ass Miriam Dattke über 5km auf schwierigem Terrain hinter der Kenianerin Eva Cherono (15:43min) und der EM Vierten über 10.000m Alina Reh (SSV Ulm - 15:54min) mit Platz drei in 16:26min. Zwei wertvolle fünfte Plätze brachten Regensburger Läufer vom besten deutschen Silvesterlauf in Trier mit. Bei den Männern erreichte Florian Orth über 8km nur drei Sekunden hinter Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen - 4.) in 23:10min das Ziel. Das Rennen gewann der für Belgien startende Kenianer und aktuelle Cross-EM-Zweite Isaac Kimeli in 23:01min. Orths Teamkollege Moritz Beinlich war trotz eines 23. Platzes mit seinen 24:06min zufrieden. Telis Neuzugang Nada Pauer gelang trotz Trainingsrückstand auf den 5km ein ähnlicher Coup wie Orth. Nur 16 Sekunden hinter Siegerin Elena Burkard (LG farbtex Nordschwarzwald - 15:58min) erreichte die Neu-Regensburgerin als Fünfte das 5km-Ziel.


