Telis-Athleten Huber, Orth und Wedel im Favoritenkreis
Berlin, 1. August 2019 (leichtathletik.de) - Es geht um Meistertitel, Medaillen und die WM-Qualifikation! Bei der Premiere des Multisport-Events "Die Finals – Berlin 2019" steht die Leichtathletik am Wochenende (3./4. August) im Mittelpunkt. Die EM-Helden kehren ins Olympiastadion zurück. Wir werfen einen Blick voraus auf die 18 Entscheidungen der Männer. Titelverteidiger bei den Männern ist Benedikt Huber (LG Telis Finanz). Dass er dafür ein gutes Händchen hat, hat Benedikt Huber schon oft bewiesen: Drei Jahre in Folge holte er zuletzt den nationalen Titel nach Regensburg. "Marc hat sicherlich mehr Druck als ich", sagte er jüngst gegenüber den Südost-News, er wolle zunächst "so langsam wie möglich den Vorlauf gewinnen", um Körner fürs Finale zu sparen. Dort muss er für die Titelverteidigung auch die Nummer Zwei des Jahres Julius Lawnik (LG Braunschweig) oder die ehemaligen Deutschen Hallenmeister Robert Farken (SC DHfK Leipzig) und Jan Riedel (Dresdner SC 1898) bezwingen. Eine spannende Konstellation bietet sich auf der längsten DM-Strecke. Denn hier steht das erste Aufeinandertreffen von Richard Ringer (LC Rehlingen), Sam Parsons (LG Eintracht Frankfurt) und Amanal Petros (TV Wattenscheid 01) bevor. Die weitere Konkurrenz müsste sich für ein Eingreifen in die Medaillenvergabe jedenfalls deutlich steigern. Immer zuzutrauen ist dies Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg), der zuletzt in Heusden deutlich ansteigende Form bewies. Ebenfalls vor einer Saison-Premiere über 3.000m Hindernis stehen der Deutsche Vizemeister Patrick Karl (TV Ochsenfurt) und Hallen-EM-Teilnehmer Karl Bebendorf (Dresdner SC 1898). Nach zwei vierten Plätzen in Folge ist auch Konstantin Wedel (LG Telis Finanz Regensburg) reif für eine Medaille. Sie alle tun gut daran, das Tempo hochzuhalten. Denn im Schlussspurt dürfte einer wohl nur schwer zu schlagen sein: U23-Europameister Frederik Ruppert (SC Myhl LA). Hier geht's weiter zum Artikel bei leichtathletik.de ...


Regensburg, 30. Juli 2019 (orv) – Favorit war 800m-Ass Benedikt Huber von der LG Telis Finanz Regensburg bei keiner der letzten drei Deutschen Meisterschaften. Am Ende hieß der Sieger aber immer wieder Benedikt Huber. Der Regensburger, 2016 und 2018 auch Teilnehmer der jeweiligen Europameisterschaften, ist ein echter Turnierläufer, ein Taktikfuchs. Hat er auf den letzten fünfzig Meter die Spitze des Feldes an der Angel, schlägt er unbarmherzig zu. Sollte ihm das bei den „Finals“, wie diesmal die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften am kommenden Wochenende in Berlin heißen, wäre dies der vierte 800m Triumph in Folge. „Dann stellen wir ihm in Regensburg ein Denkmal auf und in Palling, seinem Heimatort, wird wohl erneut die Blasmusik ausrücken“, sagt dazu Telis-Teamchef Kurt Ring. Mit Miriam Dattke über 5.000m, Florian Orth über die gleiche Distanz, 400m Läuferin Corinna Schwab und Hindernis-Läufer Konstantin Wedel schickt er vier weitere Leichtathleten nach Berlin, „die nur unter sehr günstigen Umständen auf’s Treppchen springen könnten“.
Ulm, 28. Juli 2019 (orv) – Benedikt Brem war schon Wochen vor den Deutschen Jugendmeisterschaften überzeugt, dort sein Debüt über 5.000m zu geben. Da wusste er noch nicht, dass ihm der Coup einer sensationellen Qualifikation für die U20-EM über die 3.000m gelingen würde. Coach Kurt Ring sah die Dinge vor Ulm bereits im problematischen Bereich. „Junioren-EM und Deutsche Jugendmeisterschaften innerhalb von einer Woche sind für einen Jungspund kein Kinderfasching, zumal dann, wenn das eigentliche Saisonziel schon bald allein auf die EM-Qualifikation fixiert war“. Genauso wie der junge Telis-Läufer seinen EM-Traum konsequent verfolgt hatte, genauso glaubte er an die Medaillenchance über die längste Bahndistanz, auch ohne vorherigen Probelauf. Dass das überhaupt ging, hatte der frisch gebackene Abiturient seiner Sonderstellung als EM-Starter zu verdanken. Eine Startsondergenehmigung war so auch ohne Norm möglich. Um es kurz zu machen: Der talentierte junge Mann wurde im heißen Kessel des Donaustadions gehörig verprügelt. Der vorletzte Platz im nur zwölf Mann starken Finale in für ihn unvorstellbaren „schlechten“ 16:21,38min glich fast einer persönlichen Demütigung. „Meine Akkus sind restlos leer“, stammelte er nach dem Rennen. Sein Vorlaufaus über 1.500m am nächsten Tag war dann ebenfalls nur noch eine weitere Bestätigung, dass der Regensburger nun einfach nur eins braucht: Urlaub und die verdiente Saisonpause.
© Lothar Pöhlitz – 25. Juli 2019 – Nein, in diesem Beitrag geht es einmal nicht um Spitzenleistungen und die Weltrekorde von Daniel Komen (7:20,67) aus dem Jahre 1996 und den der Hellen Obiri (8:20,68 – aus 2014), der aktuell Weltbesten (nicht um die 8:06.11 von Junxia Wang aus der Gruppe der überführten Chinesinnen aus der Schildkrötenblut - Zeit um 1993, vielleicht erinnern sie sich). Die aktuellen 3000m WR-Leistungen bedeuten für


