Artikel zur Corona-Krise von Johannes Knuth in der SZ
München, 13. April 2020 (Johannes Knuth/SZ) - Schweden ist eines der wenigen Länder weltweit, das derzeit auch Sportveranstaltungen noch erlaubt, und so schaffte es ein kleines Werfermeeting in der südschwedischen Universitätsstadt Växjö über die Osterfeiertage zu unverhoffter Prominenz. In einem Video auf dem Internetauftritt des Leichtathletik-Weltverbandes sah man, wie der Schwede Simon Pettersson mit 66,93 Metern eine persönliche Bestleistung aufstellte, oder besser: Man sah nur, wie er sich drehte, den Diskus losließ und einen Schrei absetzte, der einem Elch durchaus zur Ehre gereichte. Hier geht's weiter auf den Seiten der Süddeutschen Zeitung ...


München, 12. April 2020 (sportfrauen.net) - Sie studiert, macht einen Nebenjob, kümmert sich um ihre Vermarktung – und arbeitet an ihrem Comeback: Maike Schachtschneider will die 400-Meter-Strecke noch einmal im Deutschlandtrikot laufen. Ihr Ziel ist die EM 2022 in München. Die Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik werden wegen der Coronakrise verschoben, ein neuer Termin steht noch nicht fest. Für Maike Schachtschneider (26) gar nicht so schlimm. Im Gegenteil. Die Sprinterin – 400 Meter sind ihre Top-Strecke – will die Zeit nutzen, um wieder zurück zu ihrer Bestleistung zu finden. Dazu hat sie vor einigen Wochen den Verein gewechselt, ihre bisherige Trainingsgruppe hinter sich gelassen und will es vor allem sich selbst noch einmal beweisen. 

Regensburg, 10. April 2020 (leichtathletik.de) - Gerade einmal 20 Jahre alt und schon einen kompletten Staffel-Medaillensatz bei internationalen Nachwuchsmeisterschaften, dazu internationale Finalteilnahmen in der U20 im Einzel. Schon allein diese lange Liste an Top-Platzierungen steht für den unbändigen Erfolgshunger von Corinna Schwab. Die 400 Meter sind für sie die perfekte Strecke, auf der sie ihren Willen an seine Grenzen treiben kann. Schaut man auf ihre gesamte Wintersaison 2019 zurück und unterhält sich mit der jungen Athletin darüber, erscheint einem ihr erster Titel auf nationaler Ebene bei der Hallen-DM in Leipzig alles andere als überraschend, sondern irgendwie logisch. Denn Talent und Zielstrebigkeit, ein nochmals professionalisierteres Umfeld sowie eine verletzungsfreie Vorbereitung sind aufeinandergetroffen. Resultat: Gold und Bestzeit (52,65 sec). 


