Die Zeche dafür zahlen wieder einmal die Vereine
Regensburg, 3. März 2026 (Ring) – Sieben Wochen ist eine lange Zeit. Das gilt im Besonderen für Leistungssportler, die ständig an der Grenze des Möglichen arbeiten, dabei oft hohe gesundheitliche Risiken eingehen und letztendlich nie wissen, ob Jahresziele erreicht werden können. Das gilt im auch für Straßenläufer/Innen, deren Startgebühren zu den teuersten der gesamten Leichtathletik zählen. Mag sein, dass das Vertragsathleten von Ausrüsterfirmen mit hohen Kontraktsummen wenig juckt, 99 Prozent der bei Deutschen Straßenlaufmeisterschaften antretenden Leistungssportler/Innen aber schon. Wenn dann der Meldeschluss für nationale Titelkämpfe auf einen Zeitpunkt sieben Wochen (!) vor dem Startschuss gesetzt wird, Nachmeldungen zu einer moralisch noch vertretbaren Summe sogar ausgeschlossen werden, wird das zum finanziellen Vabanquespiel zu einer Jahreszeit, in der Ansteckungen mit vierzehn Tagen Reha Zeit mit anschließendem Formverlust an der Tagesordnung sind.









