
Extensive Intervalle - intensive Intervalle und Laktattoleranz
© Lothar Pöhlitz* - Profi-Lauf-Trainer wissen wieviel Laktat ihre Läufer und Läuferinnen für ihre Leistungsfortschritte in ihrer Spezialdisziplin für Leistungsfortschritte „ertragen“ können müssen und auch, dass nur, was trainiert wurde, im Wettkampf abgerufen werden kann. Vor allem Trainingsumfänge, die spezifische Kraft, extensive, intensive Intervalle, HIT- hochintensives Training und die Laktatverträglichkeit entscheiden im Komplex vor allem über Spitzenleistungen. Das gilt auch schon für das Nachwuchsleistungstraining.
„Laktat ist möglicherweise einer der wichtigsten Energiebrennstoffe im Körper. Lassen Sie uns ein für alle Mal die schlechte Publicity aus dem Bewusstsein streichen die die Milchsäure auf sich gezogen hat, und ihr den ihr zustehenden Platz als einer der wichtigsten Brennstoffe des Körpers einräumen. Ein steigender Blutlaktatwert zeigt an, dass mehr Kohlenhydrate verbrannt werden, es bedeutet nicht, dass die Arbeit des Muskels anaerober wird“. (Tim Noakes - Kapstadt 2009)
Die Kunst von Trainern und Läufern, hervorragende Leistungen zum richtigen Zeitpunkt zu erzielen, besteht darin, die Quantität und Qualität von Belastungen mit dem Talent und seiner ererbten „aerob-anaeroben Kapazität“ aufzubauen und angemessen zu variieren. Insbesondere sollten die Reize zeitnah sowohl intensiv als auch lang genug, aber zugleich auch in einem angemessen-geringen Abstand bei Wettkampf - Höhepunkten wiederholbar sein. Optimale Anpassungen vollziehen sich im Ergebnis optimaler Einwirkungen auf die „aerob-anaerobe Kapazität“.









