„Eine extra Hallensaison im Winter zu gehen, macht nur Sinn, wenn am Trainingsort die entsprechenden Anlagen zur Verfügung stehen. Deshalb fällt unser Engagement beim Saisonstart in der Fürther Halle sehr spärlich aus. Wir warten also schon sehnsüchtig auf den Neubau der Regensburger Leichtathletikhalle, der 2022/23 fertig werden soll. Dann kann bei uns an der Donau die Leichtathletik auch unterm Hallendach erst richtig losstarten“, sagt Telis-Teamchef Kurt Ring zum Wochenende. Aus seinem Team liebäugeln mit Nada Ina Pauer und Florian Orth mit einem 3.000m Start bei den Hallen-Europameisterschaften in Glasgow. Pauer versucht, die Nominierungskriterien (9:05,00min) über Fürth, Madrid und der Hallen-DM in Leipzig zu packen. Orths Weg geht über Stockholm, Düsseldorf, Karlsruhe und ebenfalls über den Start bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Fürth. Von ihm werden 7:55min gefordert.

In Fürth, am kommenden Wochenende, könnte die SWC-lerin Isabel Mayer über die Hürden sowie im Hoch- und Weitsprung gleich dreimal auf’s Podest steigen. Medaillenchancen haben auch Sophie Sachsenhauser (SWC) im Stabhochsprung und Hürdensprinterin Sonja Brandl von der LG Telis Finanz. Mit Pascal Ghanimi, Osamah Mahmood und Philipp Bengler schickt die LG Telis Finanz erstmals wieder ein Sprintertrio zu Landesmeisterschaften und auch Langstreckler Max Zeus (LG Telis Finanz) zählt neben seinen Teamkollegen Wedel und Ramdane Cherif zu den Medaillenanwärtern über 3.000m. Dasselbe gilt natürlich auch für Miriam Dattke auf der gleichen Distanz bei den Frauen. An erster Stelle in der U20-Nennliste steht Lisa Basener sowohl über 800m als auch über 3.000m, ebenso wie U18-Mann Luca Pinter (SWC) im Weitsprung. In dieser Altersklasse macht sich auch Hochspringer Elias Hammouche (SWC) Hoffnungen auf eine Medaille. Der SWC Regensburg stellt sowohl bei den Frauen, den Männern als auch der weiblichen U18 eine 4x200m Sprintstaffel.