
Beitrag zur Trainingslehre Leistungssport
© Lothar Pöhlitz* - Wir sind mittendrin in entscheidenden Trainingswochen und Wettkämpfen mit möglichst Medaillen, Bestleistungen in allen AK. Da kommt es darauf an, die geschaffenen Grundlagen, das trainierte in die individuellen Bestleistungen bei den Höhepunkten zu transferieren. Das erfordert zunehmend schnellere Trainingsinvestitionen, in immer längeren Teilstrecken der angepeilten Spezialstrecke. Wenn man aber in einer Trainingseinheit solche Geschwindigkeiten zwischen 95-105% des Renntempos möglichst oft realisieren will, müssen Körper und Geist, die mentale Stärke, programmiert sein. Du musst es wollen. Besonders das nicht so seltene Problem der Versagensängste gilt es in den Wochen vor den Wettkämpfen, anzugehen. Gar nicht so wenige kann man beobachten wie sie am Start blass, nach innen gekehrt, die Zuschauer negierend, auf den Startschuss warten. Die individuelle mentale Stärke zeigt sich für Läufer aller Disziplinen in der Fähigkeit im entscheidenden Moment eines wichtigen Rennens mit entsprechenden Willenseinsatz die bestmögliche Leistung abzurufen. Auch wichtige Rennen werden im Kopf entschieden, vorausgesetzt auch das Gehirn wurde im Training programmiert und die Taktik besprochen. Große Träume, persönliche Bestleistungen oder Medaillen bei Meisterschaften sind immer mit besonderen Herausforderungen verbunden, nicht nur die Gegner, auch die klimatischen Bedingungen oder der Wind können Deine Ziele verhindern, über Sieg oder Niederlage entscheiden.








