Telis Dreispringer springt mit 14,95m persönliche Bestleistung, Isabel Mayer nach Vorlauf Bestleistung von 8,38sec im Finale 8,48sec, Florian Orth finisht mit 8:17,29min über 3.000m

Dortmund, 20./21. Februar 2021 (orv) - Der Strukturwandel scheint bei der LG Telis Finanz zu klappen. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund hat Dreispringer Benedikt von Hardenberg gezeigt, dass auch Techniker in "Blau" Finale können und das noch mit persönlicher Bestleistung. Der Schützling von Trainer Stefan Wimmer verkaufte sich in der Helmut-Körnig-Halle bestens. Nur vier Zentimeter hinter dem Sechsten Pascal Boden (Dresdner SC) schaffte der Regensburger einen nicht erwarteten siebten Rang und kratzte damit auch gleich an der Fünfzehn-Meter-Barriere. Nostalgikern sei gesagt: Die LG Telis Finanz hatte mit Manuel Ziegler vor einigen Jahren auch schon einen Deutschen Dreisprungmeister in ihren Reihen - da aber im Freien. Und auch Benedikt von Hardenbergs BLV Stützpunkttrainer Richard Kick war 1972 schon so einer. Dieser ist ein gebürtiger Regensburger und in der damaligen LG Regensburg groß geworden. Bei seinem Titelgewinn trug er allerdings nicht mehr das LG-Tikot. Teamkollegin Isabel Mayer erreichte über die 60m Hürden ebenfalls mit Hausrekord von 8,38sec, einer Steigerung von 11 Hundertstel, das Finale. In einem hochklassigen und engen Rennen um die Medaillen gelang der im Sommer auch noch im Siebenkampf erfolgreichen Athletin ebenfalls Platz sieben. Auch Florian Orth reigt sich am Sonntag über 3.000m mit 8:17,29min als weiterer Telis-Athlet auf Rang sieben ein. Die beiden Ex-Telis-Athletinnen Corinna Schwab und Amelie Sophie Lederer holen jedoch Gold. Schwab bringt die Medaille souverän über 400m in 52,01 nach Hause, Lederer überrascht mit tollen 7,12sec über die 60m. Beide sollten damit sicher bei den Hallen-Europameisterschaften in 14 Tagen im polnischen Torun dabei sein.




München, 14. Februar 2021 (rk) Die Kaderwettkämpfe Süd in der Münchner Werner-von-Linde-Halle brachten zum einen wieder einen Hauch von Normalität in eine der beiden bayerischen Indoor-Locations, in denen es normalerweise um diese Jahreszeit vor Sport treibenden jungen Menschen nur so wimmelt. Aber seit Beginn des Lockdowns Anfang November dürfen dort bekanntlich nur Bundes-, Landes- und Stützpunktkader – also diejenigen, die unter dem Oberbegriff „Leistungssportler“ firmieren – ihrer täglichen Trainingsarbeit nachgehen. Nun gab es also auch wieder Wettkämpfe, allerdings von der Teilnehmerzahl arg limitiert, eben nur für diesen Personenkreis zugelassen, unter strengen Hygieneauflagen und in München ausschließlich für die Bereiche Sprint und Lauf. Dass beim Hallenstelldichein in der Landeshauptstadt eine Menge Sportlerinnen und Sportler mit dem blau-weißen Trikot der LG Telis Finanz Regensburg im Sprint antraten, war neu und ein zugebenermaßen ungewohntes Bild. Es offenbarte aber auch die veränderte Perspektive des Regensburger Großvereins, der sich weg vom Image des reinen Laufclubs bewegen möchte.


