Einflussfaktoren auf die Leistungen im Marathon- und Straßenlauf

© Lothar Pöhlitz* - 26. März 2020 - Nach einer enormen Verdichtung der Leistungen in der Weltspitze sowohl bei Männern als auch bei Frauen steht der Weltrekord inzwischen bei den Männer bei 2:01:39 und bei den Frauen bei 2:15:25. Weltrekord bedeutet durchgängig 42 x 1000 m in 3:13 min. (= 5,18 m/s) bei den Frauen und 42 x 1000m in 2 : 55 min. ( = 5,71 m/s ) bei den Männern. Zugleich bedeutet es aber auch, dass diese Geschwindigkeiten 42,195 km lang in der Regel in einem Laktatbereich zwischen 2 - 4 mmol/l aufrechterhalten werden müssen (bei Berücksichtigung individueller Unterschiede). Die bisher beste Lauftechnik sah ich bei Eliud Kipchoge bei seinem Berlin-Marathon-Weltrekord in 2:01:39 als er mehr als die letzten 1000 m auf dem Vorfuß und in den Körperstrukturen fast „Lehrbuchreif“ lief. Das bedeutet, dass im Aufbau des Langstreckennachwuchses der Laufökonomie und wenigstens dem Mittelfußlaufen eine größere Bedeutung zukommen muss. Die Einflußfaktoren gelten nicht nur für Profis. Hier geht´s weiter bei der Leichtathletik Coaching Academy ...


Regensburg, 24. März 2020 (Kurt Ring) – „Es ist keine Frage, dass derzeit nicht der Sport, sondern die Gesundheit aller aufgrund der dramatischen Entwicklung in der Corona-Krise im Mittelpunkt steht. Allerdings möchte ich klar feststellen: Unter den derzeitigen Bedingungen ist es für die Athletinnen und Athleten nicht möglich, sich professionell auf die Olympischen Spiele 2020 vorzubereiten. Wir sehen es als notwendig an, dass trotz der unstrittig sehr großen logistischen Probleme die Olympischen Spiele in Tokio z. B. auf 2021 oder 2022 verschoben werden sollten“, sagt Idriss Gonschinska, Generaldirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). DOSB Präsident Alfons Hörmann bläst ins gleiche Horn. Dabei liegt die Lösung so nahe.
Regensburg, 24. März 2020 (GRR/Lothar Pöhlitz) - Aus verschiedenen Richtungen habe ich erfahren das sogar unser leistungsorientierter Nachwuchs wissen will was sie, aktuell auch allein, trainieren können. Läufer haben ja eine bessere Chance als beispielsweise Stabhochspringer oder Werfer oder Fußballer. Läufer können allein, wenn sie es wollen. Nach der Krise geht es doch eines Tages weiter „mit unserem tollen Hobby“. Vor allem auch diejenigen, die keinen Trainer fragen können sollen heute kleine, konkrete Tipps – „Hausaufgaben“- erhalten, auch um zu motivieren damit das aktuelle Niveau nicht verlorengeht. Damit sind sogar Defizite zu minimieren. Auch wenn die Olympischen Spiele, Europameisterschaften oder Deutsche Meisterschaften 2020 nicht stattfinden sollten wird es wieder Meisterschaften und Rennen um Medaillen geben. Da hat der Nachwuchs sogar eine Chance „Noch-Defizite“ kreativ zu verkürzen. 


