Wenn überhaupt, gibt es nur noch einen heißen Veranstaltungsherbst
8. April 2020 (leichtathletik.de) - Bis 19. Juli 2020 werden keine Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten stattfinden. Diese Entscheidung trafen jetzt die verantwortlichen Gremien und Arbeitsgruppen im Deutschen Leichtathletik-Verband. In Abstimmung mit dem Geschäftsführenden Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), dem Leistungssport und der Wettkampforganisation wurde beschlossen, dass alle Deutschen Meisterschaften, die im Rahmenterminkalender bis zum 19. Juli 2020 geplant waren, aufgrund der dynamischen Verbreitung des neuartigen Coronavirus zunächst auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Für einzelne Titelkämpfe sollen Alternativtermine in der zweiten Sommerhälfte gefunden werden „Wir führen derzeit mit Ausrichtern und Partnern Gespräche. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir jedoch weder Termine, noch die vorgesehenen Wettkämpfe für eine mögliche 'Late Season' nennen“, sagte DLV-Veranstaltungsdirektor Marco Buxmann.


Regensburg, 8. April 2020 (leichtathletik.de) - Turnusgemäß werden alle zwei Jahre die Athletensprecher des DLV-Berglauf-Kaders gewählt. Als einzige zur Wahl stehende Kandidatin wird erneut Sarah Kistner (MTV Kronberg) weibliche Athletensprecherin. Bei den Männern setzte sich Maximilian Zeus (LG Telis Finanz Regensburg) durch. Die neugewählten Athletensprecher im deutschen Berglauf freuen sich über die Wahl und danken allen Athletinnen und Athleten für ihr Vertrauen. Kistner und Zeus setzen sich als Ziel, die Interessen und Anliegen der Athletinnen und Athleten so gut wie möglich zu vertreten und den Berglauf in Deutschland voranzubringen, sodass bei den internationalen Meisterschaften möglichst große Athletenteams im DLV-Trikot starten. Beide hoffen, die gute Zusammenarbeit mit dem Berglaufberater und den Verantwortlichen des DLV fortzusetzen.
7. April 2020 (GRR/FAZ/Reinsch) - Die Corona-Krise wirft auch Deutschlands besten Marathonläufer aus der Bahn. Arne Gabius bereitet sich nun auf Klinikeinsätze vor. Kollege Amanal Petros denkt über etwas ganz anderes nach. „Die großen Marathons sind Spaß-Veranstaltungen“, sagt Arne Gabius. „Vor wenigen Jahren hätte ich jedem den Kopf abgerissen, der so etwas sagt. Aber jetzt wird klar: Je länger die Pandemie dauert, desto richtiger ist es, Sportveranstaltungen abzusagen.“
7. April 2020 (GRR) - Die Einrichtung eines Rettungsfonds für bedrohte Straßenläufe fordern die German Road Races (GRR) von der Bundesregierung. Die Vereinigung der deutschen Straßenlauf-Veranstalter, der zurzeit 120 Rennen vom Berlin-Marathon über den Gefängnislauf Plötzensee bis zum Halbmarathon Altötting angehören, wirbt außerdem für ein solidarisches Verhalten sowohl von den Läufern gegenüber den Veranstaltern als auch umgekehrt. 


