Deutschlands Leichtathletik können sich in aller Regel 2020 nicht mehr für Tokio qualifizieren
8. April 2020 (leichtathletik.de) - Bis Ende November 2020 erbrachte Leistungen der Leichtathletik werden für die Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio (Japan) nicht berücksichtigt. Diese Entscheidung teilte am Montag der Weltverband World Athletics mit. Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics setzt die Qualifikation für die auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele wegen der Corona-Pandemie vom 6. April bis zum 30. November aus. "Während dieses Zeitraums werden die bei einem Wettbewerb erzielten Ergebnisse nicht für die Zulassungsstandards für Tokio 2020 oder die Weltrangliste berücksichtigt, deren Veröffentlichung ebenfalls ausgesetzt wird", teilte World Athletics am Dienstag mit. Wenn sich die globale Situation normalisiere, werde die Qualifikationsperiode am 1. Dezember 2020 neu beginnen. Hier geht' weiter bei leichtathletik.de ...


Regensburg, 8. April 2020 (leichtathletik.de) - Turnusgemäß werden alle zwei Jahre die Athletensprecher des DLV-Berglauf-Kaders gewählt. Als einzige zur Wahl stehende Kandidatin wird erneut Sarah Kistner (MTV Kronberg) weibliche Athletensprecherin. Bei den Männern setzte sich Maximilian Zeus (LG Telis Finanz Regensburg) durch. Die neugewählten Athletensprecher im deutschen Berglauf freuen sich über die Wahl und danken allen Athletinnen und Athleten für ihr Vertrauen. Kistner und Zeus setzen sich als Ziel, die Interessen und Anliegen der Athletinnen und Athleten so gut wie möglich zu vertreten und den Berglauf in Deutschland voranzubringen, sodass bei den internationalen Meisterschaften möglichst große Athletenteams im DLV-Trikot starten. Beide hoffen, die gute Zusammenarbeit mit dem Berglaufberater und den Verantwortlichen des DLV fortzusetzen.
7. April 2020 (GRR/FAZ/Reinsch) - Die Corona-Krise wirft auch Deutschlands besten Marathonläufer aus der Bahn. Arne Gabius bereitet sich nun auf Klinikeinsätze vor. Kollege Amanal Petros denkt über etwas ganz anderes nach. „Die großen Marathons sind Spaß-Veranstaltungen“, sagt Arne Gabius. „Vor wenigen Jahren hätte ich jedem den Kopf abgerissen, der so etwas sagt. Aber jetzt wird klar: Je länger die Pandemie dauert, desto richtiger ist es, Sportveranstaltungen abzusagen.“
7. April 2020 (GRR) - Die Einrichtung eines Rettungsfonds für bedrohte Straßenläufe fordern die German Road Races (GRR) von der Bundesregierung. Die Vereinigung der deutschen Straßenlauf-Veranstalter, der zurzeit 120 Rennen vom Berlin-Marathon über den Gefängnislauf Plötzensee bis zum Halbmarathon Altötting angehören, wirbt außerdem für ein solidarisches Verhalten sowohl von den Läufern gegenüber den Veranstaltern als auch umgekehrt. 



