Nach der U23-EM Tallin 2021 beginnt die Vorbereitung auf Paris 2024
Ein Kommentar von Lothar Pöhlitz
Die U23-EM in Tallin war eine Bestandsaufnahme der Hoffnungsträger aller Länder, ein Sprungbrett in die internationale Spitze, nicht nur für die Medaillengewinner der Saison-Höhepunkt für Europas 20-22jährige der Jahrgänge 1999 bis 2001. Eine tolle Veranstaltung, aus der Distanz betrachtet, sehr gut organisiert, pünktlich und im Livestream perfekt informiert, den zu Hause Interessierten rübergebracht. Die inzwischen für die Länder gestiegene Bedeutung dieses U23-Events wurde vor allem dadurch unterstrichen, dass es ohne immer wieder „Medaillen“ in den Kommentaren gar nicht ging.
Die Teilnehmer hätten natürlich Zuschauer verdient, trotzdem muss man vor den Leistungen des „Hochleistungs-Nachwuchses“ den Hut ziehen. es sind in der Tat viele gute Frauen und Männer die im Nachwuchsleistungstraining auf den Hochleistungssport, d.h. EM, WM oder OS vorbereitet werden. Für Olympia schon nominiert zeigte sich der neue U23-Europameister über 5000m Mohamed Mohumed von der LGO Dortmund, beim Hochfest der Talente, von seinem Trainer Pierre Ayadi, gut vorbereitet.
Ein Riese kehrt zurück ins Land
LG Telis Finanz entdeckt die Landesmeisterschaften neu
Regensburg, 12. Juli (orv) - Am kommenden Wochenende werden die Bayerischen Meisterschaften für die Aktiven- und Jugendklassen schon fast traditionell wieder einmal in Erding stattfinden. Insidern, die sich die Mühe machen, im Vorfeld die Teilnehmerfelder durchzukämmen, werden sich diesmal ein wenig die Augen reiben. Nach mehreren Jahren der mehr oder weniger großen Abstinenz der LG Telis Finanz bei diesen Landesmeisterschaften tauchen in diesem Jahr wieder sehr viele namhafte Athleten*innen dieses Clubs im Favoritenkreis der einzelnen Disziplinen auf. Fragt man deren Teamchef Kurt Ring, erhält man einfache Erklärungen für dieses kleine Phänomen: „Die Bayerischen Meisterschaften am Abschluss einer schwierigen Saison bei den Erwachsenen und quasi unmittelbar als Generalprobe für die vierzehn Tage später stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften liegen 2021 einfach optimal für uns. Zudem hat sich die LG vom fast ausschließlichen Läuferteam wieder ein wenig in Richtung Vielfalt mit Athleten*innen aus dem Bereich Langsprint und dem Mehrkampf strukturell ein wenig verändert.“
Mona Mayer mit sensationellem Leistungssprung EM-Fünfte
Mit überragenden 52,25sec fehlen am Ende nur 16 Hundertstel zur Medaille
Vierter Platz mit der deutschen 4x400m Staffel als Dreingabe am Sonntag

Tallinn/EST, 11. Juli 2021 (orv) - „Das 400-Meter-Finale der U23-EM in Tallinn wurde am Samstagabend zur Bestzeiten-Party. Gleich die ersten sieben Läuferinnen stellten neue Hausrekorde auf oder egalisierten diesen. Mittendrin: Mona Mayer. Die Viertelmeilerin der LG Telis Finanz Regensburg ging das Rennen gewohnt offensiv an und musste sich erst auf den letzten Metern im Rennen um die Medaillen geschlagen geben. Als Fünfte mit 52,25 Sekunden fehlten der 19-Jährigen nur 16 Hundertstel zum Bronze-Rang der Schweizerin Silke Lemmens, die neuen U23-Landesrekord lief“, so die Headline auf leichtathletik.de kurz nach Mona Mayers Fabellauf über die Stadionrunde.
Watter Pokal geht an Lukas Abele
Julia Meyer und Simon Boch gewinnen die 10.000m mit guten Endzeiten
Regensburg, 10. Juli (orv) - Kaiser-Wetter herrschte beim diesjährigen Rolf-Watter-Meeting auf der Städtischen Sportanlage am Weinweg. Dies nutzten noch viele Athleten*innen aus ganz Deutschland, um an ihren ganz persönlichen Hausrekorden zu feilen. Den Rolf-Watter-Pokal über 800m der Männer holte sich mit ausgezeichneten 1:50,35min der Hesse Lukas Abele vom SCC Hanau-Rodenbach. Am wenigsten freuten sich die Langstreckler*innen über den plötzlichen Sommereinbruch mit Temperaturen weit über 25 Grad. Da halfen dann auch nicht die abendlichen Startzeiten über 10.000m. Bei den Damen kamen nur die 11-fache österreichische Staatsmeisterin Julia Meyer (DSC Wien) mit allerdings sehr guten 33:21,66 Minuten und Eva Haberl (LG Telis Finanz) mit 39:41,87 Minuten ins Ziel, Lokalmatadorin Domenika Mayer musste nach langer Führung bei Streckenhälfte die Segel streichen. Bei den Männern dominierte erwartungsgemäß Simon Boch vom Ausrichter, der es mit 29:25,65min bei letzten schnellen vier hundert Metern beließ, nachdem er zuvor 24 Runden lang für’s übrige Feld vergeblich versucht hatte, die Pace Richtung 29:00 Minuten hochzuhalten.
Susanne Brünnig bleibt in Neustadt unter zehn Minuten
Telis-Läuferin wird über 3.000m Zweite mit 9:56,00min

Neustadt/WN, 9. Juli 2021 (orv) - Es passiert nicht oft, dass in einem gemischten Lauf von Frauen und Männern das "schwache Geschlecht" die Nase vorort. Im Raum Regensburg mit seinen starken Läuferinnen kann das mitunter passieren. So auch diesmal beim Läufermeeting in Neustadt/WN: Weitaus Schnellste über die 3.000m, noch vor allen Männern, war dort Maria Kerres vom SWC Regensburg, das Ziel mit einer Zeit von 9:46,32 Minuten erreichte, gefolgt von Susanne Brünnig (LG Telis Finanz Regensburg), die mit 9:56,00 Minuten erstmals unter zehn Minuten blieb. Die beiden sind nun Nummer acht und neun aus Regensburg, die in diesem Jahr die "Neun" vorm Doppelpunkt stehen haben. Für ein weiteres gutes Resultat aus Regensburger Sicht sorgte U20-Läuferin Lisa Lankes (SWC) mit 2:15,00min über 800m. Jonas Baumgartners Telis-Breitensportgruppe erzielte folgende Ergebnisse: Johanna Pomme (11:19,68min/ 5:07,04min), Nikola Strobel (11:58,73min/ 5:38,23min) - beide 3.000m und 1.500m, Robert Schmidt-Pauly 2:15,77min/ 5:03,75min - 800m/1.500m), Helene Marie Nagel 2:32,40min (800m). Im wesentlich besser besetzten 1.500m Lauf der Männer am Sonntagnachmittag behauptete sich Benedikt Brem (LG Telis Finanz) mit bestleistungsnahen 3:53,22min auf Platz zwei. Den Lauf gewann Brian Weisheit (LSC Höchstadt /Aisch), der 1.000m Gewinner der Telis-Challenge vom letzen Wochenende, mit 3:51,90min.





